Meiko verstärkt PCB-Aktivitäten in Vietnam
Der japanische Elektronikzulieferer Meiko Electronics verstärkt seine Aktivitäten in Vietnam mit dem Bau neuer Leiterplatten-Produktionsstätten. Die Investition unterstreicht die wachsende Bedeutung Vietnams als Fertigungsstandort für hochwertige Elektronik und Leiterplattentechnologie.
Meiko plant, rund 40 Milliarden Yen in den Ausbau seiner PCB-Kapazitäten zu investieren. Die neue Produktionsanlage entsteht in der Quang Ninh im Norden des Landes und soll eine Fläche von etwa 53.000 Quadratmetern umfassen. Der Produktionsstart ist für 2027 vorgesehen.
In der neuen Fabrik sollen Leiterplatten für hochwertige elektronische Anwendungen gefertigt werden, unter anderem für moderne Smartphone-Modelle und andere Geräte mit steigenden Anforderungen an Miniaturisierung, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit. Meiko rechnet damit, dass der Standort bis zum Geschäftsjahr 2029 einen Jahresumsatz von rund 30 Milliarden Yen erreichen kann.
Das Projekt ergänzt die bestehenden Produktionskapazitäten des Unternehmens in Vietnam. Meiko ist seit 2006 im Land präsent und betreibt dort bereits mehrere Fertigungs- und Montageeinrichtungen. Der Ausbau erfolgt vor dem Hintergrund einer steigenden globalen Nachfrage nach komplexen Leiterplatten sowie der fortschreitenden Diversifizierung internationaler Lieferketten.
Mit den neuen Investitionen stärkt Meiko seine Position in Südostasien und reagiert zugleich auf den Trend, Fertigungskapazitäten näher an wichtige asiatische Kundenmärkte zu verlagern. Gleichzeitig bestätigt das Vorhaben Vietnams Rolle als zunehmend wichtiger Standort für die Produktion anspruchsvoller Elektronikkomponenten.


