Motherson Hungary steigert Fertigungskapazitäten mit neuer Investition
Der Automobilzulieferer Motherson Group verstärkt seine Präsenz in Hungary durch eine bedeutende Produktionsausweitung. Die ungarische Tochtergesellschaft hat eine neue Investition angekündigt, mit der bestehende Kapazitäten im Motherson-Standort Székesfehérvár erweitert werden sollen. Ziel ist es, die Fertigung von Komponenten für die Automobilindustrie weiter zu stärken und zusätzliche Produktionslinien einzurichten.
Im Rahmen des Projekts werden zusätzliche Produktionsflächen und Fertigungslinien geschaffen, um der steigenden Nachfrage nach komplexen Kabel- und Elektroniksystemen für moderne Fahrzeuge gerecht zu werden. Mit der Investition reagieren die Verantwortlichen auf das wachsende Bedürfnis der OEMs nach lokal gefertigten Komponenten, insbesondere im Kontext enger werdender Lieferketten und steigender Anforderungen an Qualität und Lieferzuverlässigkeit.
Zudem plant Motherson, die Produktionsprozesse durch technologische Modernisierungen effizienter zu gestalten. Durch den Einsatz neuer Fertigungstechnologien und automatisierter Systeme sollen sowohl die Produktivität gesteigert als auch die Basis für künftige Produktinnovationen gelegt werden. Die Modernisierungsmaßnahmen zielen darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit der ungarischen Standorte langfristig zu festigen.
Teil der Investition ist auch der Ausbau der Arbeitsplätze vor Ort, wobei zusätzliche Fachkräfte eingestellt und qualifiziert werden sollen, um die erweiterten Fertigungskapazitäten zu bedienen. Das Unternehmen sieht in der Investition eine klare Verpflichtung gegenüber dem ungarischen Standort und dessen Rolle im globalen Produktionsnetzwerk von Motherson.
Mit dem Ausbau bestätigt Motherson Hungary seine strategische Ausrichtung, Fertigung und Wertschöpfung in Europa auszubauen und gleichzeitig eng mit lokalen Automobilherstellern zusammenzuarbeiten. Das Projekt reiht sich in eine Reihe von Investitionen internationaler Zulieferer ein, die in den vergangenen Jahren ihre Produktionsbasis in Mittel- und Osteuropa ausgebaut haben, um näher an die Endmärkte und OEMs zu rücken.


