Kontron Electronics erweitert Fertigungskapazität in Ungarn
Die ungarische Konzerntochter Kontron Electronics Kft. baut ihre Fertigungskapazitäten in Ungarn weiter aus. Das Unternehmen, Teil der Kontron Group, investiert rund 5 Millionen Euro in den Ausbau seiner bestehenden Produktionsstandorte, um der steigenden Nachfrage in mehreren technologieintensiven Anwendungsfeldern gerecht zu werden.
Kern des Projekts ist die Erweiterung der Produktionskapazitäten am Standort Pécs, wo Kontron Electronics seit vielen Jahren tätig ist. Im Zuge der Investition werden zwei neue Produktionslinien installiert, wodurch sich die jährliche Gesamtkapazität der ungarischen Standorte weiter erhöht. Zusätzlich plant das Unternehmen die Schaffung von rund 30 neuen Arbeitsplätzen.
Ein wichtiger Bestandteil der Expansion ist die Verlagerung ausgewählter Fertigungsaktivitäten aus Asien nach Europa. Konkret sollen Produktionsschritte, die bislang in China durchgeführt wurden, künftig in Ungarn stattfinden. Betroffen sind unter anderem Baugruppen und Systeme für Anwendungen in der Medizintechnik, der Luft- und Raumfahrt sowie der Robotik.
Neben dem Kapazitätsausbau investiert Kontron Electronics auch in nachhaltige Infrastruktur. Geplant ist unter anderem die Installation von Solaranlagen, um den Energiebedarf der Produktion teilweise aus erneuerbaren Quellen zu decken und die Umweltbilanz der Fertigung zu verbessern.
Mit der Erweiterung seiner Produktionsbasis in Ungarn verfolgt Kontron das Ziel, die europäische Wertschöpfung zu stärken, Lieferketten robuster zu gestalten und näher an den Kunden zu produzieren. Das Projekt reiht sich in eine wachsende Zahl von Investitionen internationaler Elektronikunternehmen ein, die Ungarn als wichtigen Standort für Elektronikfertigung und industrielle Technologien sehen.


