Samsung startet HBM4-Produktion für Nvidia bereits nächsten Monat
Der südkoreanische Speicher- und Halbleiterhersteller Samsung Electronics plant, die Produktion seiner nächsten Generation von High-Bandwidth-Memory-Chips (HBM4) bereits nächsten Monat aufzunehmen und diese an den US-Chiphersteller Nvidia zu liefern, wie eine mit der Angelegenheit vertraute Quelle der Nachrichtenagentur Reuters sagte.
HBM-Speicher gilt als Schlüsselkomponente für KI-Beschleuniger, Hochleistungsrechner und Rechenzentren, da er hohe Bandbreiten bei geringem Energieverbrauch ermöglicht. In den vergangenen Jahren hatte Samsung im HBM-Segment gegenüber seinem Landsmann SK Hynix Marktanteile eingebüßt, der als wichtiger Lieferant für Nvidia gilt.
Laut Reuters hat Samsung inzwischen die Qualifikationstests für HBM4-Chips bei Nvidia sowie bei AMD erfolgreich abgeschlossen. Der geplante Produktionsstart könnte dem Konzern helfen, seine Position im stark wachsenden Markt für KI-Speicherlösungen zu stärken und wieder näher an die Wettbewerber heranzurücken.
Der Schritt kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Nachfrage nach leistungsfähigen Speicherchips durch den Ausbau von KI-Infrastrukturen weltweit weiter zunimmt. Branchenbeobachter sehen HBM4 als zentrale Technologie für kommende Generationen von KI-Systemen und Rechenzentrumsanwendungen.


