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Elektronikproduktion |

Volkswagen will Vorstandsrollen reduzieren, um Kosten zu senken

Der deutsche Automobilkonzern Volkswagen plant, die Zahl der Vorstands- und Managementrollen innerhalb seiner Kernmarkengruppe deutlich zu reduzieren, um umfangreiche Kosteneinsparungen zu erzielen. Das berichtete die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Informationen der Branchenzeitung Automobilwoche.

Demnach soll die Zahl der Vorstandsmitglieder in der Kernmarkengruppe von derzeit 29 auf 19 sinken. Künftig sollen Marken wie VW Pkw, Škoda und Seat/Cupra jeweils nur noch vier Vorstandspositionen haben: einen Vorstandsvorsitzenden sowie Verantwortliche für Finanzen, Vertrieb und Personal. Funktionen wie Entwicklung, Einkauf und Produktion sollen zentral vom Konzernsitz in Wolfsburg gesteuert werden.

Die Maßnahme ist Teil eines umfassenden Sparprogramms, mit dem Volkswagen bis 2030 Einsparungen von rund 1 Milliarde Euro erreichen will. Laut Reuters entfallen etwa 600 Millionen Euro davon auf reduzierte Personalkosten, weitere 400 Millionen Euro sollen durch Effizienzsteigerungen in der Produktion erzielt werden.

Bereits zuvor hatte Volkswagen angekündigt, im Rahmen seiner Neuausrichtung bis zu 35.000 Arbeitsplätze in Deutschland abbauen zu wollen. Mit der Verschlankung der Führungsstrukturen will der Konzern schneller entscheiden, Doppelstrukturen vermeiden und seine Wettbewerbsfähigkeit in einem zunehmend herausfordernden Marktumfeld stärken.

Ein Sprecher des Unternehmens erklärte laut Reuters, dass Volkswagen zu gegebener Zeit offizielle Informationen zu den geplanten Änderungen veröffentlichen werde.


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