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Nicolas-CEO-2021
© Schweizer Electronic
Elektronikproduktion |

Schweizer: Kurzarbeit am Standort Schramberg beendet

Die Schweizer Electronic AG hat am Standort Schramberg umfassende Maßnahmen zur Anpassung der Kosten- und Personalstruktur umgesetzt. Grund hierfür waren starke Marktschwankungen im Bereich der Automobil- und Industrieelektronik.

Dank der erfolgreichen Restrukturierung kann die Kurzarbeit nun mit sofortiger Wirkung beendet werden. Für das vierte Quartal wird eine stabile Auftragslage erwartet, während sich ab 2026 wieder Wachstumssignale abzeichnen, so das Unternehmen in einer Mitteilung.

Das Programm zur Anpassung der Personalstrukturen wurde im Rahmen eines freiwilligen Programms abgeschlossen – ohne Interessenausgleich oder Sozialplan-Maßnahmen. Das Unternehmen betont, dass es die Mitarbeiter beim Übergang in den Ruhestand oder bei einem beruflichen Neustart unterstützt habe.

Durch die Umsetzung dieser Maßnahmen konnte die Kurzarbeit beendet werden. Das Werk in Schramberg soll bis zum Jahresende gut ausgelastet sein.

„Die letzten Monate waren für uns alle eine große Herausforderung“, erklärt CEO Nicolas Schweizer in der Mitteilung. „Aber wir haben die Krise genutzt, um unsere Kostenstrukturen zu überprüfen, anzupassen und uns neu aufzustellen. Dies haben wir mit einem klaren Fokus auf unsere Kernkompetenzen und einem schlanken Optimierungsplan umgesetzt.“

Auf der Kostenseite werde 2025 ein Übergangsjahr sein. Die ergriffenen Maßnahmen sollen ihre volle Wirkung ab 2026 entfalten.

Strategisch soll die Ausrichtung des Werks von einer starken Fokussierung auf die Automobilindustrie auf weitere Kundengruppen ausgeweitet werden, um sich besser gegen Marktschwankungen abzusichern und die Marktposition zu verbreitern.

Das Unternehmen verfügt für den Rest des Jahres 2025 über eine stabile Auftragslage und sieht erste positive Signale für 2026, was die nachhaltige Stabilisierung des Standorts unterstreiche.

„Wir werden diesen Weg weitergehen und uns nicht auf dem Erreichten ausruhen, sondern unsere Marktposition als führender europäischer Leiterplattenhersteller weiter ausbauen“, so Nicolas Schweizer abschließend.

Nach vorläufigen Zahlen belief sich der Auftragsbestand der Schweizer-Gruppe zum Ende des dritten Quartals auf rund 260 Millionen Euro.


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