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Elektronikproduktion |
ABB investiert 110 Millionen USD in US-Fertigung
ABB kündigt weitere Investitionen in Höhe von 110 Millionen USD in den Vereinigten Staaten für das Jahr 2025 an. Ziel ist es, Forschung, Entwicklung und Fertigung im Bereich Elektrifizierungslösungen auszubauen und damit die steigende Nachfrage in Schlüsselindustrien wie Rechenzentren und Stromnetze zu bedienen.
Mit den Maßnahmen sollen fast 200 neue Arbeitsplätze entstehen. Laut der IEA wird das Wachstum des Stromverbrauchs in den USA in den Jahren 2025 und 2026 bei über 2 % pro Jahr liegen – mehr als doppelt so hoch wie im vergangenen Jahrzehnt.
Konkret sind folgende Projekte geplant:
- Mississippi (Senatobia): Investition von 15 Mio. USD in eine neue Produktionslinie für Emax-3-Leistungsschalter. Produktionsstart 2026.
- Virginia (Richmond): Erweiterung des Standorts um 30 Mio. USD. Verdopplung der Fläche, neues Testzentrum, Lager und Montagelinien. Eröffnung im 4. Quartal 2025, rund 100 neue Arbeitsplätze.
- Puerto Rico (Arecibo): Investition von über 30 Mio. USD. Drei neue Produktionslinien, 90 neue Stellen bis Ende 2026.
- North Carolina (Pinetops): Erweiterung mit 35 Mio. USD. Fertigstellung 2026.
ABB sieht die Investitionen als Teil seiner langfristigen Strategie, den US-Markt – den größten Absatzmarkt des Unternehmens – zu stärken und gleichzeitig auf Trends wie den wachsenden Energiebedarf von KI-Rechenzentren und die Modernisierung der Stromnetze zu reagieren.

