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© foxconn
Elektronikproduktion |

Foxconn verkauft Lordstown-Werk für 88 Millionen US-Dollar, bleibt aber weiter vor Ort

Laut einem Bericht von Reuters hat der taiwanesische Elektronikkonzern Foxconn am Montag den Verkauf seiner Automobilfabrik im US-amerikanischen Lordstown, Ohio, abgeschlossen. Das Werk wurde für 88 Millionen US-Dollar an die Firma Crescent Dune LLC veräußert, einen bestehenden Geschäftspartner.

Trotz des Verkaufs wird Foxconn die Produktionsstätte weiterhin nutzen. Das Unternehmen plant, dort auch künftig Fertigungs- und Entwicklungsaktivitäten fortzusetzen. Dieser Schritt dient einerseits der strategischen Neuausrichtung, andererseits der Flexibilität in der Flächennutzung – insbesondere angesichts steigender Anforderungen im Bereich Cloud-Infrastruktur und KI-Hardware.

Foxconn hatte das Werk ursprünglich im Jahr 2022 von der mittlerweile insolventen Firma Lordstown Motors für rund 230 Millionen US-Dollar übernommen – mit dem Ziel, eine stärkere Präsenz im Markt für Elektrofahrzeuge aufzubauen.

Wie Reuters weiter berichtet, umfasst die Gesamttransaktion – einschließlich Maschinen und Ausrüstung – ein Volumen von 375 Millionen US-Dollar. Das Werk könnte künftig vermehrt für die Produktion von Servern für Cloud- und KI-Anwendungen genutzt werden. Es bietet mit einer Fläche von rund 557.000 Quadratmetern deutlich mehr Kapazität als Foxconns derzeitige Serverfabrik in Houston.

Foxconn betonte, man bleibe weiterhin ein aktiver Partner für US-Automobilkunden und könne bei Bedarf kurzfristig wieder Fahrzeugfertigung aufnehmen. Die Entwicklung spiegelt auch die zunehmende Bedeutung des Cloud-Geschäfts für Foxconn wider.


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