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© dr911 dreamstime.com Leiterplatten | 01 Februar 2017

LPP: In Pfullingen werden keine Leiterplatten mehr produziert

Seit dem 30. Januar ist Schluss. Das Insolvenzverfahren der LPP GmbH in Pfullingen wurde offiziell eröffnet.

© Grub Brugger
Lange hat es sich wohl angedeutet. Die Produktion von Leiterplatten in der Sandwiesenstra√üe in Pfullingen wurde beendet. Der Insolvenzverwalter Martin Mucha sprach den verbliebenen rund 60 Mitarbeitern die K√ľndigung aus.

"Wir haben lange nach einer L√∂sung f√ľr das Unternehmen gesucht. Zusammen mit einem M&A-Berater wurde nach einem Investor gesucht, welcher den Gesch√§ftsbetrieb √ľbernehmen w√ľrde. Leider war die Suche vergebens", erkl√§rte der Insolvenzverwalter.

W√§hrend des vorl√§ufigen Insolvenzverfahrens (der Insolvenzantrag wurde am 15. Dezember 2016 beim Amtsgericht T√ľbingen eingereicht) konnte der Gesch√§ftsbetrieb aufrecht erhalten werden. Mit der Er√∂ffnung des regul√§ren Insolvenzverfahrens am 30. Januar musste der Gesch√§ftsbetrieb eingestellt werden, erkl√§rt er weiter. Der italienische Investor Technomaster Group ist von der Insolvenz in Pfullingen nicht betroffen.

Doch was bleibt nach der dritten Insolvenz in der Geschichte des Standortes? Nur eine Abwicklung: und dies betrifft nur die Vorr√§te, die Forderungen und die Verbindlichkeiten. Viel scheint es nicht zu sein. Sowohl das Grundst√ľck als auch die Maschinen sind gemietet und befinden sich in der Insolvenzmasse der letzten Insolvenz.
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2019.01.17 14:20 V11.11.0-1