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© Skypixel Dreamstime.com Analysen | 19 Januar 2017

VDMA: Brexit darf nicht im Rosenkrieg enden

Mit Bedauern sehen die Maschinenbauer den Bruch Gro√übritanniens mit dem EU-Binnenmarkt, den die britische Premierministerin Theresa May nun angek√ľndigt hat.
Der VDMA setzt darauf, dass m√∂glichst zeitnah neue Rahmenbedingungen f√ľr den k√ľnftigen Handel mit Gro√übritannien geschaffen werden. ‚ÄěPositiv ist zumindest, dass die Briten endlich aufzeigen, wie sie sich die Zusammenarbeit mit der EU k√ľnftig vorstellen. Der Austritt Gro√übritanniens aus dem Binnenmarkt wird den Handel mit britischen Gesch√§ftspartnern erschweren, aber nicht verhindern. Es liegt an der Politik, den Schaden f√ľr die Unternehmen so klein wie m√∂glich zu halten. Weder die EU noch Gro√übritannien haben ein Interesse daran, den EU-Austritt in einen Rosenkrieg eskalieren zu lassen‚Äú, sagt VDMA-Pr√§sident Carl Martin Welcker. ‚ÄěF√ľr die Industrie hat oberste Priorit√§t, in den Verhandlungen die EU und den Binnenmarkt zu verteidigen. F√ľr Europa ist der Brexit ein Weckruf, dass europ√§ische Zusammenarbeit keine Selbstverst√§ndlichkeit ist. Europa ist und bleibt die beste Antwort auf einen harten globalen Wettbewerb.‚Äú Gro√übritannien ist f√ľr den Maschinenbau einer der wichtigsten Auslandsm√§rkte. Von Januar bis einschlie√ülich Oktober 2016 exportierten deutsche Maschinenbauer Waren im Wert von 6,2 Milliarden Euro in das Vereinte K√∂nigreich. Im Jahr 2015 war das Vereinte K√∂nigreich viertgr√∂√üter Exportmarkt des deutschen Maschinenbaus hinter den USA, China und Frankreich.
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