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© okea dreamstime.com Leiterplatten | 10 Januar 2017

Ein Pionier der Leiterplatte ist gestorben

Am 1. Januar 2017 ist der Firmengr√ľnder der Lackwerke Peters GmbH & Co. KG, Werner Peters, im hohen Alter von 85 Jahren gestorben.
© Lackwerke Peters
Bereits 1956 entwickelte Werner Peters mit den beiden anderen Leiterplattenpionieren Fritz Stahl (Ruwel) und Hermann Seul (Isola) die ersten in Deutschland serienm√§√üig hergestellten Leiterplatten und l√§utete damit den Beginn der Leiterplattenproduktion in Europa ein. Die Entwicklung einer Vielzahl von Produktneuheiten, wie der erste nicht blutende L√∂tstopplack, und die Erfindung der abziehbaren L√∂tstopplacke stellten weitere Meilensteine in der Elektronikfertigung nicht nur in Europa sondern auch in den damals aufstrebenden 'Tigerstaaten' in Asien, S√ľdkorea, Taiwan, Hongkong und Singapur, dar. Mit der √úbernahme der Niederrheinischen Lackfabrik in Krefeld im Jahre 1970 und deren Ausrichtung auf Speziallacke f√ľr die Elektronik begann Werner Peters Erfolgsgeschichte als Unternehmer, die aufgrund best√§ndiger Expansion und internationalem Erfolg 1984 zum Umzug nach Kempen in einen gr√∂√üeren Neubau f√ľhrte. Seitdem ist Werner Peters mit seinem innovativen mittelst√§ndischen Familienunternehmen der Stadt Kempen als einzigem Produktionsstandort immer verbunden gewesen. Neben der ehrenamtlichen Mitarbeit in Gremien, Fachaussch√ľssen und Vorstand in Fachverb√§nden der Leiterplattenbranche, VDI/VDE und VdL bzw. ZVEI, engagierte er sich u.a. in gro√üem Ma√üe f√ľr die F√∂rderung des Nachwuchses sowie der Kultur in seinem Umfeld. Mit dem Luise-von-Duisberg-Gymnasium verbindet Lackwerke Peters seit dem Jahr 2000 die Kooperation Schule-Wirtschaft, eine Lernpartnerschaft, die Unterrichtsprojekte durch betriebliche Praxis erg√§nzt. Bereits seit 1990 f√∂rderte Werner Peters als Mitgr√ľnder des F√∂rderkreises Kultur und Wirtschaft das hochwertige st√§dtische Kulturangebot. Sein Lebenswerk, die Peters Firmengruppe, wird von der 2. Generation weiter gef√ľhrt, seiner Tochter Brigitte Schwartz und seinem Schwiegersohn Ralf Schwartz, die schon seit 1995 Verantwortung in der Gesch√§ftsf√ľhrung √ľbernommen haben und seine Firmenphilosophie und Grundsatzgedanken weiter tragen.
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