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© tecnotron Elektronikproduktion | 02 Dezember 2016

Generationswechsel bei der tecnotron elektronik

Von langer Hand vorbereitet, vollzieht sich zum Jahresende der finale Akt: Mit Unternehmensgr√ľnder Erich Schemm √ľbergibt der letzte Kommandierende des s√ľddeutschen E¬≤MS-Dienstleisters tecnotron elektronik GmbH die Geschicke und seine Anteile an die zweite Generation der Gesch√§ftsleitung, an die Nachfolger Florian Schemm und Alex Weyerich.
Knapp vier Jahrzehnte lenkte Schemm das Unternehmen, zusammen mit seinen damaligen Partnern Karl-Heinz Strohmaier und Hubert Weyerich, die schon zwei bzw. drei Jahre zuvor altersbedingt in den Ruhestand wechselten. Sowohl Florian Schemm wie auch Alex Weyerich sind bereits seit mehreren Jahren bei der tecnotron tätig und sichern so in bewährter Kontinuität das Tages- wie auch das Neugeschäft.

Ein Enthusiast, der die Arbeit liebte, hinterlässt Spuren

Arbeit war ihm nie fremd, wie Erich Schemm freim√ľtig bekennt. Mehr noch als das hat ihn allerdings die stete Begeisterung f√ľr sein Tun und Handeln gepr√§gt und damit die 1978 im Dreierbund gegr√ľndete tecnotron zu dem gemacht, was sie heute auszeichnet. Seine Neigung und Ambition waren fr√ľh gelegt und zogen sich wie ein roter Faden durch das berufliche Leben: Mit der Lehre und der Meisterpr√ľfung f√ľr Elektrotechnik, sp√§ter als Techniker der Elektronik war er auf der Suche nach Herausforderungen, wie beim Aufbau von Versuchsreihen bei der K√§ltetechnik und der Entwicklung elektronischer Weggeber.

1978, anfangs noch als Gesellschaft b√ľrgerlichen Rechts gegr√ľndet, besch√§ftigte sich die ein Jahr sp√§te getaufte tecnotron elektronik GmbH anfangs l√§ngere Zeit vornehmlich mit dem Layout, dem Leiterplatten-Design. 1979 stellte man mutig den ersten Angestellten ein. Vor gut 20 Jahren, 1995, waren es sodann 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die langsam, aber stetig das Wachstum st√ľtzten. Deutlich zu florieren begann das Hightech-Unternehmen am Bodensee im Jahr 2000 mit der Fertigung von Baugruppen, die weitgehend unter der √Ągide von Erich Schemm lief. "Was ich pers√∂nlich als H√∂hepunkt meines unternehmerischen Schaffens sehe", sagt der Familienvater von drei Kindern und passionierter Segler, "war der Neubau der tecnotron, die Zusammenf√ľhrung aller Gesch√§ftsbereiche an den heutigen Standort Wei√üensberg. Wir legen Wert auf gute Teamarbeit. Das gab und gibt allen Betriebszugeh√∂rigen einen guten Schub an Motivation."

Heute, so betont Schemm, besch√§ftigt das Unternehmen 147 Menschen unter dem Firmendach, mit einem Jahresumsatz von 19 Millionen Euro, vornehmlich durch die Herstellung hochwertiger Elektronik. Auf die Vision angesprochen, die tecnotron in naher Zukunft hat, sieht Erich Schemm in den n√§chsten zwei Jahrzehnten die Entwicklung und Produktion von hochwertiger Elektronik, mit Schwerpunkt auf besondere Abnahmen. Dazu geh√∂rt, wie Schemm betont, im Neugesch√§ft das richtige Kundenpotenzial zu erkennen sowie weiterhin die Zuverl√§ssigkeit und Ehrlichkeit zu Gesch√§ftspartnern und der Belegschaft weiter auszubauen: “Die Menschen mitnehmen, das geh√∂rt nun mal entscheidend dazu".
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Abschied mit lachendem Auge: Wenn Erich Schemm (links) zum Jahresende das tecnotron-Schiff verl√§sst, ist die Kommandobr√ľcke gut besetzt. Sein Sohn Florian (rechts) und Alex Weyerich (Mitte) sind bereits bestens auf den Unternehmenskurs eingestimmt.
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2018.12.13 13:08 V11.10.14-1