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© evertiq Analysen | 17 November 2016

Maschinenbauer warnen vor neuem Protektionismus

Die Maschinenbauer in Deutschland setzen sich ohne Wenn und Aber für offene Märkte und freien Handel überall auf der Welt ein. Sie erwarten von der Bundesregierung, dass die deutsche Politik Protektionismus und neue Handelsschranken energisch bekämpft.

"Nationalismus und Protektionismus sind der falsche Weg, das hat uns die Geschichte immer wieder gelehrt. Offene und freie Märkte sichern dagegen unseren Wohlstand und unsere Arbeitsplätze – auch in ländlichen Regionen", sagte der scheidende VDMA-Präsident Dr. Reinhold Festge. Mit großer Sorge blickt die Maschinenbauindustrie, der größte industrielle Arbeitgeber in Deutschland mit mehr als 1 Million Beschäftigten, daher auf das Wahlergebnis in den Vereinigten Staaten. Der künftige US-Präsident Donald Trump hat im Wahlkampf eine Kehrtwende in der amerikanischen Handelspolitik angekündigt und will Zölle und andere Handelshemmnisse wieder aufbauen. "Trump schadet damit in erster Linie seinem eigenen Land. Aber wenn die größte Wirtschaftsmacht der Welt einen protektionistischen Kurs fährt, wird das rund um den Globus zu spüren sein. Wir können nur hoffen, dass er seinen Worten keine entsprechenden Taten folgen lässt und stattdessen zur Vernunft kommt", sagte Festge. Der VDMA hofft trotz des Wahlergebnisses in den USA, dass die Verhandlungen zum Freihandelsabkommen TTIP nach der Bildung der neuen Regierung unter Berücksichtigung der bisherigen Ergebnisse wieder aufgegriffen werden.
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2019.10.11 15:09 V14.5.0-1