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© Schaeffler Elektronikproduktion | 12 August 2016

Schaeffler steigert Gewinn deutlich

Der global tätige Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler wächst weiter profitabel. Der Umsatz lag in den ersten sechs Monaten 2016 bei 6,7 Milliarden Euro.
Bereinigt um W√§hrungsumrechnungseffekte betrug das Wachstum 2,9 Prozent. Die EBIT-Marge verbesserte sich um 0,5 %-Punkte auf 12,8 Prozent (Vorjahr: 12,3 Prozent vor Sondereffekten). Sondereffekte waren im ersten Halbjahr 2016 nicht zu verzeichnen. Das Konzernergebnis erh√∂hte sich um rund 60 Prozent auf 494 Millionen Euro (Vorjahr: 309 Millionen Euro). ‚ÄěUnser Gesch√§ft hat sich im ersten Halbjahr 2016 positiv entwickelt. Wir wachsen und haben uns bei allen relevanten Ergebnisgr√∂√üen verbessert‚Äú, sagte dazu Klaus Rosenfeld, Vorsitzender des Vorstands der Schaeffler AG, am Donnerstag bei Vorlage der Gesch√§ftszahlen des ersten Halbjahres. Das Automotive-Gesch√§ft verzeichnete im ersten Halbjahr 2016 ein w√§hrungsbereinigtes Umsatzwachstum von 5,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (mit W√§hrungsumrechnungseffekten +2,2 Prozent) und √ľbertraf damit erneut das Wachstum der weltweiten Produktionsst√ľckzahlen f√ľr Pkw und leichte Nutzfahrzeuge (+2,2 Prozent). Aus regionaler Sicht trug vor allem die starke Nachfrage in Greater China und Asien/Pazifik zum Umsatzanstieg bei. In einem herausfordernden Marktumfeld entwickelte sich der Umsatz im Industriegesch√§ft im zweiten Quartal 2016 gegen√ľber dem ersten Quartal stabil. Hierzu trug insbesondere die Region Europa mit einem leichten Wachstum bei. Im ersten Halbjahr sanken die Ums√§tze w√§hrungsbereinigt um 4,9 Prozent (mit W√§hrungsumrechnungseffekten -7,2 Prozent) gegen√ľber dem Vorjahreszeitraum. W√§hrend einzelne Sektoren, wie z.B. Wind, Zweir√§der und Aerospace, deutliche Wachstumsraten verzeichneten, wirkten sich konjunkturelle Unsicherheiten vor allem im Sektor Raw Materials sowie Industrial Distribution negativ auf die Umsatzentwicklung aus. In den vier Regionen der Schaeffler Gruppe verlief die Umsatzentwicklung unterschiedlich. Die Ums√§tze in der Region Europa stiegen w√§hrungsbereinigt um 2,7 Prozent (mit W√§hrungsumrechnungseffekten +1,4 Prozent). Die Region Americas verzeichnete w√§hrungsbereinigt ein leichtes Umsatzplus von 0,3 Prozent (mit W√§hrungsumrechnungseffekten -5,5 Prozent). Hier spiegelte sich neben dem r√ľckl√§ufigen Industriegesch√§ft auch die unsichere wirtschaftliche Lage Brasiliens wider. Getrieben durch das gute Automotive-Gesch√§ft stiegen die Ums√§tze in den Regionen Greater China und Asien/Pazifik w√§hrungsbereinigt um 5,3 Prozent (mit W√§hrungsumrechnungseffekten +0,9 Prozent) bzw. 5,9 Prozent (mit W√§hrungsumrechnungseffekten: +2,0 Prozent). Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) verzeichnete einen Anstieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,0 Prozent auf 859 Millionen Euro. Die EBIT-Marge stieg von 12,3 Prozent auf 12,8 Prozent. Die EBIT Marge im Automotive-Gesch√§ft betrug im ersten Halbjahr 2016 14,3% (Vorjahr: 13,0%). Im Industriegesch√§ft lag die EBIT Marge im gleichen Zeitraum bei 7,8% (Vorjahr: 10,1%). Nach 6,4% im ersten Quartal verbesserte sich die EBIT Marge in der Industriesparte im zweiten Quartal deutlich auf 9,3%, was u.a. auch auf die im Rahmen des Effizienzprogramms CORE initiierten Ma√ünahmen zur√ľckzuf√ľhren ist. Das Konzernergebnis betrug 494 Millionen Euro (Vorjahr: 309 Millionen Euro). Ausblick Das Unternehmen best√§tigte seine Prognose f√ľr das Gesamtjahr 2016. ‚ÄěWir sind zuversichtlich, dass wir unsere Ziele f√ľr das Jahr 2016 gut erreichen‚Äú, sagte Rosenfeld. Die Schaeffler Gruppe rechnet f√ľr das Gesamtjahr mit einem w√§hrungsbereinigten Umsatzwachstum von 3 bis 5 Prozent, einer EBIT-Marge von 12 bis 13 Prozent vor Einmaleffekten und einem Free Cash Flow von rund 600 Millionen Euro.
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2019.02.15 09:57 V12.1.1-1