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© begemot 30 dreamstime.com Leiterplatten | 10 Mai 2016

AT&S mit Umsatzsteigerung

AT&S konnte im Geschäftsjahr 2015/16 den Rekordumsatz des Vorjahres nochmals übertreffen und im operativen Ergebnis an den hohen Wert des Geschäftsjahres 2014/15 anschließen.

Der Umsatz konnte basierend auf einer sehr guten Nachfrage in den wesentlichen Kundensegmenten und den für AT&S vorteilhaften Wechselkursentwicklungen um 14,4 Prozent auf 762,9 Millionen Euro (Vorjahr 667,0 Millionen Euro) gesteigert werden. Das organische Wachstum belief sich auf 5,2 Prozent oder 34,4 Millionen Euro, positive Fremdwährungseffekte trugen 8,8 Prozent bzw. 58,9 Millionen Euro zum Umsatzwachstum bei. 73,3 Prozent der Umsätze wurden in Fremdwährungen verrechnet. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag mit 167,5 Millionen Euro auf dem hohen Vorjahresniveau von 167,6 Millionen Euro. Die Anlaufeffekte aus dem Start der Serienproduktion in Chongqing spiegelten sich im EBITDA mit 12,7 Millionen Euro wider (Vorjahr 4,3 Millionen Euro), positive Währungseffekte trugen 13,0 Millionen Euro zum EBITDA bei. Bereinigt um das Projekt Chongqing liegt das EBITDA bei 174,4 Millionen Euro und damit um 4 Prozent über dem Wert des Vorjahres. „Das abgelaufene Geschäftsjahr war in jeder Hinsicht herausfordernd für uns“, so CEO Andreas Gerstenmayer. „Zum einen galt es, die fast eineinhalb jährige Phase der Qualifizierung für das neue Werk erfolgreich mit der Zertifizierung abzuschließen und die Serienproduktion für die neue IC-Substrate-Technologie zu starten. Zum anderen stellten uns die uneinheitliche Marktentwicklung und der weiter steigende Preisdruck im Kerngeschäft vor Herausforderungen. Dank unseres klaren Fokus auf High-End Anwendungen, unserer Kosteneffizienz, Produktivität und nicht zuletzt dank unserer hoch motivierten Mitarbeiter konnten wir – trotz der ersten Effekte aus dem Anlauf des neuen Werks in Chongqing – ein sehr zufriedenstellendes Ergebnis erzielen. Dabei haben wir erneut besser als der gesamte Leiterplattenmarkt abgeschnitten und organisch um mehr als 5 Prozent im Umsatz zugelegt, während der Leiterplattenmarkt um 4 Prozent zurückging.“ Ausblick Es ist davon auszugehen, dass nach Abschwächung der Wachstumsraten im Bereich der Kommunikationsendgeräte (z.B. Smartphones und Tablets) neue Impulse aus dem Bereich „Internet der Dinge“ für weiteres, langfristiges Wachstum sorgen werden. Gleichzeitig wird es nicht das eine „Big Thing“ geben, sondern viele verbundene „Smart Things“. Im Geschäftsjahr 2016/17 rechnet AT&S vor dem Hintergrund einer abgeschwächten Wachstumsdynamik in Teilen der bestehenden Kundensegmente sowie im Rahmen eines verstärkten Wettbewerbs mit einer wieder stärkeren Saisonalität in bestimmten Geschäftsquartalen (vor allem im 1. Quartal 2016/17 und 4. Quartal 2016/17) und einer weiterhin geringen Visibilität.
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2019.09.20 17:48 V14.4.1-1