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Elektronikproduktion | 18 April 2007

Jenoptik-Tochter ESW GmbH rüstet Panzer der Schweizer Armee nach

Die ESW GmbH, Wedel, hat vom Schweizer Technologie- und R├╝stungsunternehmen RUAG einen Auftrag im Rahmen der Werterhaltung des Standard-Kampfpanzers Pz 87 Leo der Schweizer Armee erhalten. Der Gesamtauftrag bel├Ąuft sich auf ein Volumen von ├╝ber 13 Mio Euro.
Der Pz 87 Leo ist die Schweizer Version des aus deutscher Fertigung stammenden, weltweit meistverkauften Kampfpanzers vom Typ Leopard 2A4. Seinerzeit mit einer hydraulischen Waffennachf├╝hranlage ausgestattet, wird der Kampfpanzer im Rahmen einer sogenannten Werterhaltung mit digitaler elektromechanischer Waffenstabilisierung nachger├╝stet, die den neuesten Anforderungen entspricht. Eine Waffenstabilisierung kompensiert Bodenunebenheiten, Fahrgeschwindigkeit und Zielbewegungen automatisch, so dass die Waffenanlage uneingeschr├Ąnkt einsatzf├Ąhig ist. Die ESW GmbH stattet von 2007 an bis zum Jahr 2011 insgesamt 148 Fahrzeuge aus. Der Auftrag umfasst ebenfalls Ger├Ąte f├╝r Ausbildung, Logistik und Ersatzteile. Die Auftragserteilung ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen der ESW und RUAG, die bereits im Jahr 1998 auf dem Gebiet der Waffennachf├╝hranlagen begann. Der RUAG Konzern ist industrieller Partner f├╝r die technologische Erneuerung und Betreuung der Waffen und Systeme der Schweizer Armee und entwickelt, produziert und integriert Waffen-, F├╝hrungs-, Kommunikations- und Simulationssysteme f├╝r Streitkr├Ąfte und den Beh├Ârdenmarkt. Die Jenoptik-Tochter ESW GmbH bietet technisch komplexe und innovative Produkte und Leistungen in der Zivil- und Verteidigungstechnik an. Das Unternehmen mit Sitz in Wedel nahe Hamburg konzentriert sich auf die Bereiche Fahrzeug- und Flugzeugausr├╝stung, Antriebs- und Stabilisierungstechnik, Mess- und Regelsysteme sowie Dienstleistungen. Seit 1997 geh├Ârt die ESW mit heute knapp 700 Mitarbeitern zu 100 Prozent zur Jenoptik und ist ein Unternehmen der Mechatronik-Sparte des Jenaer Technologiekonzerns.
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2019.02.19 15:52 V12.2.2-1