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© cacaroot dreamstime.com Elektronikproduktion | 24 März 2016

Reorganisationskosten belasten Ergebnis von euromicron

Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres 2015 lagen mit 344,9 Millionen Euro trotz Reorganisation nahezu auf dem Niveau des Vorjahres (346,3 Millionen Euro), berichtet die euromicron AG.
Vor einmaligen Sondereffekten der Reorganisation, die die EBITDA-Marge mit 2,0 % belasteten, konnte ein operatives EBITDA von EUR 13,8 Mio. erwirtschaftet werden, was einer EBITDA-Marge von 4,0 % entspricht.

Bettina Meyer, Sprecherin des Vorstands, kommentiert: „2015 war eines der schwierigsten Jahre in unserer Unternehmensgeschichte. Trotz der zahlreichen Herausforderungen haben wir unser ausgegebenes Ziel mit einem Umsatz von EUR 340 bis 360 Mio. und einer operativen EBITDA-Marge zwischen 4 und 5 % erreicht. Zufrieden sind wir damit keineswegs. Deshalb haben wir auch notwendige Belastungen in Kauf genommen, um mit der neu ausgerichteten euromicron künftig wieder profitabel sein zu können. Erste Erfolge konnten wir in einem unserer wichtigsten Schwerpunkte, der Verbesserung des operativen Cashflows, erzielen: Die Working Capital Ratio liegt mit 17,8 % (i. Vj. 19,2 %) deutlich unter und der operative Cashflow mit EUR 6,1 Mio. (i. Vj. EUR 3,0 Mio.) deutlich über dem Vorjahresniveau."

Im Zusammenhang mit der Reorganisation wurde die Konzernstruktur durch die Verschmelzung der Zwischenholdings verschlankt und das Beteiligungsportfolio um verlustträchtige bzw. strategisch nicht relevante Beteiligungen bereinigt. Die 14 operativen Tochtergesellschaften wurden in den Segmenten „Intelligente Gebäudetechnik“, „Kritische Infrastrukturen“ und „Distribution“ gebündelt. Eine der wichtigsten Maßnahmen war die Gründung der euromicron Deutschland GmbH, die als Systemintegrator im Geschäftsfeld „Intelligente Gebäudetechnik“ den deutschen Markt bundesweit bedient.

Alle dargestellten Reorganisationsmaßnahmen waren zwingend erforderlich, um euromicron als Technologiekonzern für die Zukunft neu aufzustellen. Der negative Ergebniseffekt aus diesen Reorganisationsmaßnahmen belief sich auf EUR 13,2 Mio.; darin enthalten sind nicht-zahlungswirksame Abschreibungen von EUR 6,3 Mio. Das ausgewiesene EBITDA betrug danach EUR 6,9 Mio.

Ausblick

Im Geschäftsjahr 2016 wird die Gesellschaft ihr Kerngeschäft auf die Zielmärkte „Digitalisierte Gebäude“, „Kritische Infrastrukturen“ und „Industrie 4.0“ ausrichten. Diese Märkte erfordern ganzheitliche Lösungen, um vormals autarke Technologien und Infrastrukturen miteinander interagieren zu lassen. „Mit der Neuausrichtung ist es möglich, durch Synergien zwischen unseren Systemintegratoren und Technologieunternehmen neue digitale IoT-Lösungen zu entwickeln. Wir sind davon überzeugt, dass diese Lösungen zu einer nachhaltigen Steigerung unserer Profitabilität beitragen werden“, erklärt Jürgen Hansjosten, Vorstand der euromicron.

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2018.05.11 10:46 V9.5.4-2