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© rittal Elektronikproduktion | 15 MĂ€rz 2016

Lefdal Mine Datacenter geht in die nächste Projektphase

In Norwegen gehen die Arbeiten an einem Rechenzentrum der Superlative weiter: Auf 120.000 Quadratmetern entsteht in MĂ„lĂžy an der norwegischen WestkĂŒste das Lefdal Mine Datacenter.
Im ersten Bauabschnitt werden derzeit StellflĂ€chen fĂŒr 300 Container mit bis zu 45 Megawatt KĂŒhlleistung geschaffen. Das modulare Gesamtkonzept sieht vor, KapazitĂ€ten fĂŒr bis zu 1.500 Container mit einer KĂŒhlleistung bis 200 Megawatt zu entwickeln. Auf der CeBIT 2016 zeigen die beteiligten Projektpartner Rittal, IBM und Lefdal den nĂ€chsten Schritt auf dem Weg zur Realisierung dieses Megaprojektes: PrĂ€sentiert wird ein ausgebauter und begehbarer 40-Fuß-Rechenzentrums-Container, wie er im Lefdal-Projekt zum Einsatz kommt. FĂŒr Besucher werden die im Container verbauten Komponenten somit greifbar, wie Energieversorgung, Klimatechnik, ServerschrĂ€nke, Monitoring und Brandschutz. Das Lefdal-Rechenzentrum wird vollstĂ€ndig Container-basiert aufgebaut. FĂŒr den Betrieb kommen ausschließlich erneuerbare Energien zum Einsatz und die KĂŒhlung erfolgt durch Wasser aus dem nahegelegenen Fjord. Die Energiekosten sind dementsprechend gĂŒnstig und das System erreicht einen PUE-Wert (Power Usage Effectiveness) von unter 1,12. Kombiniert mit den Standortvorteilen lassen sich erhebliche Kosteneinsparungen von bis zu 40 Prozent im Vergleich zu einem Cloud-Rechenzentrum in Deutschland erzielen. „Mit diesem Projekt zeigen wir, wie einfach es fĂŒr Unternehmen heute sein kann, ein sicheres, leistungsfĂ€higes und kostengĂŒnstiges Rechenzentrum in kĂŒrzester Zeit aufzubauen. Die hohe Standardisierung der Lösung kombiniert mit den Standortvorteilen an der WestkĂŒste Norwegens fĂŒhren zu einer hervorragenden TCO-Betrachtung“, sagt Martin Kipping, Director International IT-Projects, Rittal. „Die Planung der beteiligten Projektpartner sieht vor, dass bereits im vierten Quartal 2016 ersten Kunden ihre IT-Systeme in der Lefdal-Mine produktiv nutzen können“, so Kipping weiter.
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