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© aydindurdu dreamstime.com Analysen | 14 MĂ€rz 2016

Digitalisierung im Gebäude verbessert die Energieeffizienz

Digitalisierung und Vernetzung schreiten auch in den Bereichen GebÀude und Beleuchtungssysteme schnell voran.
Intelligente Technologien im Smart Home und Smart Building sind energieeffizient, bieten den Nutzern mehr Komfort und sind immer leichter einzurichten. Dies zeigt die Light + Building 2016 in Frankfurt.

ZVEI-PrĂ€sident Michael Ziesemer sagte zur Eröffnung: „Die Messe zeigt anschaulich, wie die Digitalisierung von Elektroinstallation und Beleuchtung neue Produkte und ĂŒberzeugende Lösungen hervorbringt, die im GebĂ€ude großen Nutzen stiften und sofort eingesetzt werden können.“ Er wies gleichzeitig auf die Herausforderung hin, Akzeptanz fĂŒr die digitale Technologie zu schaffen: „Die Menschen von den Chancen der Digitalisierung zu ĂŒberzeugen, ist eine der vordringlichen Aufgaben.“ Cyber-Sicherheit und DatensouverĂ€nitĂ€t sind dafĂŒr SchlĂŒsselanforderungen. Deshalb setzt sich der ZVEI mit seinen Leitlinien fĂŒr den sicheren Umgang mit Daten fĂŒr die verantwortungsvolle Nutzung sowohl von Maschinendaten als auch von persönlichen Daten ein. „Vertrauen in die digitalen Systemlösungen ist die GrundwĂ€hrung fĂŒr unseren kĂŒnftigen Erfolg“, betonte Ziesemer.

LED-Technologie setzt sich durch

Die Lichtindustrie prĂ€sentiert auf der Light + Building nahezu ausschließlich energieeffiziente LED-Beleuchtungstechnik. Digital vernetzbare Beleuchtungssysteme, in Helligkeit und Lichttemperatur regelbar, erlauben die Gestaltung individueller Lichtsituationen.

Die Produktion der auf der Light + Building gezeigten Lichttechnik wird 2016 in Deutschland um ein Prozent auf knapp 4,5 Milliarden Euro wachsen. Wachstumsschwerpunkte sind im öffentlichen Bereich zu erwarten, bei Außenbeleuchtung und öffentlichen GebĂ€uden wie beispielweise Schulen. Hier wirken sich Förderprogramme des Bundes aus.

Die LED-Technologie hat bei Innenbeleuchtung im Jahr 2015 einen Umsatzanteil von 63 Prozent erreicht, bei Außenbeleuchtung sogar von 75 Prozent. Damit spart man gegenĂŒber konventioneller Beleuchtung bis zu 80 Prozent Energie.

Internet of Things vernetzt GebÀudetechnologie

Im Bereich der elektrischen Installationstechnik prĂ€sentieren die Unternehmen vielfĂ€ltige Automatisierungs-Lösungen fĂŒr Smart Home und Smart Building. FĂŒr Zweck-bau gibt es bereits breit eingefĂŒhrte Systeme. Der Smart-Home-Markt ist ein junger, sich entwickelnder Markt mit proprietĂ€ren Lösungen. Auf der Light + Building 2016 zeichnet sich jedoch ein Trend zur Konvergenz der Systeme ab, stellt der ZVEI fest.

Die Sonderschau „Digital Building“ zeigt, wie vernetzte Zweckbauten in Zukunft aussehen können. Die Vernetzung der unterschiedlichen Gewerke ist hier im „Internet of Things“ realisiert – ĂŒber das Internetprotokoll als HaupttrĂ€ger der verschiedenen Subsysteme.

Rund 40 Prozent der Energie wird in Deutschland von GebÀuden verbraucht. Fast um die HÀlfte können bei Zweckbauten der Energieverbrauch durch konsequente Automatisierung gesenkt werden, so das Ergebnis einer ZVEI-Studie.

Bei elektrischer Installationstechnik erwartet der Verband ein robustes GeschÀftsjahr 2016. Der ZVEI geht von einem Produktionsplus von 1,5 bis zwei Prozent auf gut sieben Milliarden Euro aus.

Die Zahl der BeschĂ€ftigten in der Lichtbranche in Deutschland ging 2015 um knapp 3,3 Prozent auf etwas unter 30.000 zurĂŒck. In der Installationsbranche blieb sie mit 60.000 BeschĂ€ftigten stabil.
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2018.12.05 15:01 V11.10.4-2