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Elektronikproduktion | 11 April 2007

Conergy sichert sich Silizium, Verbrauchsmaterialien und Vorprodukte

Die Hamburger Conergy AG hat sich etwa drei Monate vor dem geplanten Produktionsstart der neuen Solarfabrik in Frankfurt/Oder bereits √ľber 80% des f√ľr 2007 ben√∂tigten Siliziums bzw. siliziumbasierte Vorprodukte f√ľr die Fertigung eigener Solarmodule vertraglich gesichert.
Zur Deckung dieses Bedarfs wurden bei diversen Lieferanten mehr als 50 verschiedene Verbrauchmaterialien und Komponenten, wie beispielsweise Silizium, eisenfreies Solarglas, Spezialgase f√ľr den Fertigungsprozess, Slury und Silberpaste, Anschlussdosen und Aluminiumrahmen zur Produktion von Wafer, Zellen und Modulen bestellt.

Mit den Lieferanten k√∂nnte Conergy bereits heute auch die Mengen der f√ľr den Ausbau der eigenen Produktion notwendigen Zulieferungen f√ľr das Jahr 2008 und dar√ľber hinaus absichern. Vor dem Hintergrund des substanziellen Kapazit√§tsausbaus der Siliziumindustrie erwartet Conergy aber bis 2008 deutlich g√ľnstigere Einkaufskonditionen, von denen das Unternehmen bei weiteren Vertragsabschl√ľssen im zweiten Halbjahr 2007 profitieren will.

Bereits seit Februar werden kontinuierlich Maschinen f√ľr den Aufbau der voll integrierten solaren Wafer-, Zell- und Modulproduktion ins neue Werk geliefert, montiert und f√ľr den Start der Fertigung ab Sommer 2007 in Frankfurt an der Oder eingespielt. Neben den Au√üenarbeiten am Geb√§ude sind mittlerweile auch die Innenarbeiten nahezu abgeschlossen und die gesamte Infrastruktur zum Betriebsbeginn vorbereitet.

Damit ist Conergy voll im Plan, um nach der Inbetriebnahme der eigenen Solarfabrik ab Sommer 2007 bis Jahresende erste eigene Solarmodule mit einer kumulierten Leistung von bis zu 50 Megawatt zu produzieren. Ab 2008 steht Conergy die volle Produktionskapazit√§t von 250 Megawatt f√ľr die Eigenproduktion solarer Wafer, Zellen und Module zur Belieferung ihrer Vertriebsniederlassungen in aktuell 25 L√§ndern zur Verf√ľgung.
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