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© wrangler dreamstime.com Analysen | 08 MĂ€rz 2016

Elektroindustrie in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen: Verhaltene Erwartungen für 2016

Die rund 600 Betriebe der Elektroindustrie in Sachsen, Sachsen-Anhalt und ThĂŒringen erzielten 2015 einen Umsatz von 13,9 Milliarden Euro.
Dies war ein Plus von 1,4 Milliarden Euro bzw. elf Prozent gegenĂŒber dem Vorjahr. „Das Wachstum ist zwar erfreulich, wir haben im vergangenen Jahr aber sehr stark von Sondereffekten wie dem niedrigen Euro-Kurs und einer um 18 Prozent höheren Nachfrage nach elektronischen Bauelementen profitiert. Im Bereich der elektrischen AusrĂŒstungen hat sich das Wachstum gegenĂŒber 2014 auf zwei Prozent reduziert“, erklĂ€rte Ute Poerschke, Vorstandsvorsitzende der ZVEI-Landesstelle Sachsen, Sachsen-Anhalt und ThĂŒringen, anlĂ€sslich des heutigen GesprĂ€chs mit dem Bundestagsabgeordneten Mark Hauptmann (CDU). „Zudem spĂŒren unsere Firmen die AbkĂŒhlung der Industriekonjunktur in China und die fortgesetzt schwache wirtschaftliche Entwicklung in Russland und Brasilien. Die Erwartungen sind vor diesem Hintergrund im ifo-Konjunkturtest auf den tiefsten Stand seit drei Jahren gefallen. Mit minus drei als Saldo und positiven und negativen Erwartungsmeldungen fĂŒr die kommenden sechs Monate rechnet momentan eine leichte Mehrheit der Firmen mit einer rĂŒcklĂ€ufigen Entwicklung​.“

Die Zahl der BeschĂ€ftigten in der Elektroindustrie erhöhte sich 2015 in den drei BundeslĂ€ndern um mehr als eintausend auf 66.000. In Sachsen, Sachsen-Anhalt und ThĂŒringen sind damit zwölf Prozent aller IndustriebeschĂ€ftigten in der Elektroindustrie tĂ€tig. FĂŒr 2016 erwartet die Branche bundesweit ein Umsatzwachstum von zwei Prozent.
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2018.12.12 02:03 V11.10.8-1