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© bellemedia dreamstime.com Elektronikproduktion | 27 Januar 2016

Bosch-Umsatz erreicht erstmals 70 Milliarden Euro

Die Bosch-Gruppe erzielte nach vorlĂ€ufigen Zahlen im GeschĂ€ftsjahr 2015 erstmals einen Umsatz von ĂŒber 70 Milliarden Euro. Das Unternehmen konnte die Erlöse im vergangenen Jahr um rund zehn Prozent steigern.
Auch die Ertragslage hat sich weiter verbessert. Das Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern (EBIT) inklusive Sondereffekte liegt bei rund fĂŒnf Milliarden Euro. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis betrĂ€gt rund 4,5 Milliarden Euro. Die operative EBIT-Rendite liegt mit rund 6,5 Prozent ĂŒber dem vergleichbaren Wert des Vorjahres. Eigenkapitalquote und LiquiditĂ€t bleiben trotz der Milliardenakquisitionen der BSH HausgerĂ€te GmbH und der Robert Bosch Automotive Steering GmbH unverĂ€ndert hoch. „Dank unserer Innovationskraft konnten wir 2015 in herausforderndem wirtschaftlichen Umfeld und teils stagnierenden MĂ€rkten unseren Wachstumskurs erfolgreich fortsetzen. Wesentliche Treiber der positiven GeschĂ€ftsentwicklung sind zunehmend Lösungen fĂŒr die vernetzte Welt“, sagte Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der GeschĂ€ftsfĂŒhrung der Robert Bosch GmbH. Die Umsatzentwicklung der vier Unternehmensbereiche war 2015 unterschiedlich. Dr. Stefan Asenkerschbaumer, Finanzchef und stellvertretender Vorsitzender der GeschĂ€ftsfĂŒhrung, dazu: „2015 haben wir in vielen Bereichen unsere Marktposition und WettbewerbsfĂ€higkeit weiter verbessert und Marktanteile gewonnen.“ Erfreulich entwickelte sich das GeschĂ€ft der Bosch-Gruppe 2015 in Europa. Das Umsatzwachstum war im vergangenen Jahr deutlich stĂ€rker als 2014. Bosch konnte seinen Umsatz nach vorlĂ€ufigen Zahlen um 4,2 Prozent auf 37,5 Milliarden Euro steigern. Auch in Deutschland entwickelte sich der Umsatz positiv. Einen besonders starken Umsatzanstieg verzeichnete Bosch 2015 in Nordamerika. Dort wuchsen die Erlöse des Technologie- und Dienstleistungsunternehmens um 24 Prozent auf 12,6 Milliarden Euro deutlich. UnverĂ€ndert schwierig ist die konjunkturelle Situation in SĂŒdamerika. Das schlĂ€gt sich auch in der Umsatzentwicklung der Bosch-Gruppe nieder. Der Umsatz 2015 betrug nach vorlĂ€ufigen Zahlen 1,4 Milliarden Euro. Das sind 13 Prozent weniger als im Vorjahr. In der Region Asien-Pazifik erwirtschaftete Bosch einen Umsatzzuwachs von 16 Prozent auf 19,1 Milliarden Euro. Langfristig großes Potenzial sieht Bosch in Afrika. 2015 hat das Unternehmen seine GeschĂ€ftsaktivitĂ€ten dort weiter ausgebaut. Ausblick FĂŒr die weltweite Konjunktur erwartet Bosch 2016 nur eine moderate Steigerung um 2,8 Prozent. „Wir mĂŒssen uns außerdem auf stĂ€rkere Schwankungen der MĂ€rkte einstellen, sowohl regional als auch branchenspezifisch“, sagte Asenkerschbaumer. Geopolitisch bleibt das Umfeld 2016 ebenfalls komplex und mit vielen Unsicherheiten verbunden. Ungeachtet davon will Bosch auch im laufenden Jahr seinen Wachstumskurs fortsetzen und mit mehr Dynamik wachsen als relevante MĂ€rkte. Trotz der enormen Investitionen in die Zukunftssicherung sollen auch Ergebnis und operative Umsatzrendite weiter verbessert werden.
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2019.02.15 09:57 V12.1.1-2