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© mariusz szachowski dreamstime.com Elektronikproduktion | 27 Januar 2016

Siemens übernimmt Anbieter von Simulationssoftware CD-adapco

Siemens und CD-adapco haben eine Vereinbarung für die Übernahme der Anteile von CD-adapco durch Siemens geschlossen.

Der Kaufpreis beträgt 970 Millionen US-Dollar. CD-adapco ist ein globales Unternehmen für Simulationssoftware mit Lösungen, die ein weites Spektrum an Engineering Disziplinen abdecken. Dies beinhaltet Fluid Dynamics (CFD), Solid Mechanics (CSM), Wärmeübertragung, Partikeldynamik, Stoffdurchsätze, Elektrochemie, Akustik sowie Rheologie. Im vergangenen Geschäftsjahr hatte CD-adapco über 900 Mitarbeiter und einen Umsatz von nahezu 200 Millionen US-Dollar mit für die Softwarebranche üblichen zweistelligen Margen. In den vergangenen drei Geschäftsjahren steigerte CD-adapco seinen Umsatz im Durchschnitt bei konstanten Wechselkursen um jährlich mehr als 12 Prozent. Für die Zukunft erwartet Siemens für das Geschäft ein weiterhin kräftiges Wachstum. "Als Teil der Vision 2020 treibt Siemens mit der Übernahme von CD-adapco das Wachstum im digitalen Geschäft voran und erweitert das Portfolio im Bereich der Industriesoftware. Simulationssoftware ist entscheidend, um bessere Produkte schneller und kostengünstiger auf den Markt zu bringen. Mit CD-adapco kaufen wir einen etablierten Technologieführer, mit dem wir unser Weltklasse-Industriesoftware-Portfolio ergänzen und unsere Strategie zum Ausbau unseres digitalen Unternehmensportfolios weiter umsetzen", sagte Klaus Helmrich, Mitglied des Vorstands von Siemens. "Ich freue mich für die Mitarbeiter und Kunden von CD-adapco. Die Chancen, die sich durch die Übernahme von Siemens ergeben, werden unendlich sein. Die Vision unserer Gründer wird durch die Integration dieser Weltklasse-Technologien für Engineering und Produktion realisiert. Dazu gehört auch eine Geschäftsstrategie, die den Einsatz von Simulationssoftware für mehr Produkte und Unternehmen als jemals zuvor ermöglicht", sagte CD-adapco CEO Sharron MacDonald. CD-adapco hat seinen Hauptsitz in Melville, New York, USA, und verfügt weltweit über 40 Standorte. Siemens erwartet im fünften Jahr nach Abschluss der Transaktion Synergieeffekte in Höhe eines zweistelligen Millionenbetrages auf das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT), die sich im Wesentlichen aus Umsatzsynergien ergeben. Der Abschluss der Transaktion ist abhängig von den üblichen Genehmigungen und wird in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres 2016 erwartet.
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2019.06.25 20:13 V13.3.22-2