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© bahar bostanci dreamstime.com Elektronikproduktion | 27 Januar 2016

Starker Geschäftsjahresauftakt bei Siemens

Siemens startet mit einem starken ersten Quartal im Geschäftsjahr 2016 und hebt damit seine Gewinnprognose.

Die Großaufträge in Europa und Afrika ließen den Auftragseingang im ersten Quartal um 27 Prozent auf 22,8 Milliarden Euro ansteigen. Die Umsatzerlöse sind mit 18,9 Milliarden Euro um 8 Prozent höher und das Book-to-Bill-Verhältnis liegt damit bei 1,21. Starke Zuwächse sind in den Bereichen Healthcare, Energy Management sowie Mobility zu verzeichnen. Rückgänge gibt es in den Bereichen Digital Factory, Process Industries and Drives sowie Wind Power and Renewables. Der Gewinn nach Steuern liegt mit 1,6 Milliarden Euro um 42 Prozent über dem des Vorjahresquartals, das durch Themen außerhalb des Industriellen Geschäfts belastet war. "Wir haben ein starkes Quartal geliefert und sind mit der Umsetzung unserer Vision 2020 auf gutem Weg. Deshalb heben wir die Gewinnprognose für das Geschäftsjahr 2016 an, obwohl die makroökonomischen und geopolitischen Entwick- lungen unsere Märkte weiterhin belasten. Wir konzentrieren uns weiter auf die Bereinigung von strukturellen Verwerfungen im Unternehmen und investieren in die weitere Erschließung unserer Märkte sowie die Stärkung unserer Innovationskraft", sagte Joe Kaeser, Vorsitzender des Vorstands der Siemens AG. Ausblick Wir gehen davon aus, dass sich die gesamtwirtschaftliche Situation im Geschäftsjahr 2016 weiter eintrüben und das geopolitische Umfeld komplex bleiben wird. Trotzdem erwarten wir ein moderates Wachstum der Umsatzerlöse, bereinigt um Währungsumrechnungseffekte. Wir gehen davon aus, mit einem deutlich über den Umsatzerlösen liegenden Auftragseingang ein Book-to-Bill-Verhältnis von klar über 1 zu erreichen. Für unser Industrielles Geschäft erwarten wir eine Ergebnismarge von 10% bis 11%. Nach einem starken Geschäftsjahresauftakt heben wir unsere bisherige Erwartung für das unverwässerte Ergebnis je Aktie (für den Gewinn nach Steuern) innerhalb einer Bandbreite von 5,90 € bis 6,20 € auf eine Bandbreite von 6,00 € bis 6,40 € an. Unser Ausblick beruht auf der Annahme, dass sich das Marktumfeld unserer hochmargigen kurzzyklischen Geschäfte in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahrs 2016 beleben wird. Außerdem sind von diesem Ausblick Belastungen aus rechtlichen und regulatorischen Themen ausgenommen.
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2019.05.14 20:21 V13.3.8-2