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© jenoptik Elektronikproduktion | 26 Januar 2016

Jenoptik erzielt neue Bestmarken bei Umsatz und Ergebnis

Der Jenoptik-Konzern kehrte im abgelaufenen GeschĂ€ftsjahr 2015 erfolgreich auf seinen Wachstumspfad zurĂŒck und legte beim Konzernumsatz um mehr als 13 Prozent zu.
Der Konzernumsatz erreichte damit mit rund 670 Millionen Euro eine neue Bestmarke in der jĂŒngeren Unternehmensgeschichte (i.Vj. 590,2 Millionen Euro). Auch beim operativen Betriebsergebnis erzielte Jenoptik einen neuen Rekordwert. Das EBIT stieg nach vorlĂ€ufigen Berechnungen ĂŒberproportional zum Umsatz um circa 18 Prozent auf rund 61 Mio Euro (i.Vj. 51,6 Mio Euro). Die EBIT-Marge im Konzern verbesserte sich entsprechend auf circa 9,2 Prozent (i.Vj. 8,7 Prozent) und erreichte damit den mittelfristig avisierten Zielkorridor. Das EBITDA stieg um rund 17 Prozent und damit ebenfalls stĂ€rker als der Umsatz auf knapp 90 Mio Euro (i.Vj. 76,1 Mio Euro). „Nach dem verhaltenen Start im ersten Halbjahr 2015 hat sich unser GeschĂ€ft im dritten und vierten Quartal erfreulich belebt, sodass wir unsere Ziele fĂŒr 2015 voll erreicht haben. Dank der erfolgreichen Integration der 2014 erworbenen Vysionics, der voranschreitenden Internationalisierung und der konsequenten Umsetzung unserer Effizienzprogramme haben wir unser Betriebsergebnis ĂŒberdurchschnittlich gesteigert. Die gute ErgebnisqualitĂ€t bestĂ€tigt uns: Wir sind strategisch richtig aufgestellt und werden angesichts der aktuellen GeschĂ€ftserwartungen 2016 unseren Kurs des profitablen Wachstums fortsetzen“, so Jenoptik-Chef Michael Mertin. Jenoptik verzeichnete im abgelaufenen GeschĂ€ftsjahr in allen Segmenten ein Umsatzplus. Das operative GeschĂ€ft wurde dabei insbesondere von einer verbesserten InvestitionstĂ€tigkeit in der Automobilindustrie, einer stĂ€rkeren Nachfrage nach optoelektronischen Modulen sowie projektbedingten Abrechnungen von GroßauftrĂ€gen im Segment Verteidigung & Zivile Systeme positiv beeinflusst. Solide Auftragslage Der Jenoptik-Konzern erhielt im GeschĂ€ftsjahr 2015 AuftrĂ€ge im Umfang von mehr als 635 Mio Euro. Der Auftragseingang lag damit nach vorlĂ€ufigen Berechnungen zwar unter dem Umsatzniveau aber dennoch ĂŒber dem Vorjahreswert (i.Vj. 589,2 Mio Euro). Der Auftragsbestand des Jenoptik-Konzerns betrug ersten Berechnungen zufolge Ende 2015 ĂŒber 370 Mio Euro (31.12.2014: 422,5 Mio Euro). Der RĂŒckgang ist im Wesentlichen auf die begonnene Abarbeitung mehrjĂ€hriger GroßauftrĂ€ge im Segment Verteidigung & Zivile Systeme zurĂŒckzufĂŒhren. Informationen zu den Jenoptik-Segmenten Das Segment Laser & Optische Systeme profitierte von einer guten Nachfrage nach Laseranlagen sowie optoelektronischen Modulen. Auch die Nachfrage aus dem HalbleiterausrĂŒstungssektor verbesserte sich im dritten und vierten Quartal leicht, konnte aber die schwĂ€chere Entwicklung im ersten Halbjahr nicht vollstĂ€ndig kompensieren. Der Umsatz des Segments stieg 2015 auf rund 250 Mio Euro (i.Vj. 231,3 Mio Euro). Das EBIT belief sich auf knapp 24 Mio Euro (i.Vj. 27,0 Mio Euro). Hier wirkten sich unter anderem auch die RĂŒckstellungen fĂŒr die Neuausrichtung und die Anpassung der Produktpalette im Bereich der Lasersysteme aus. Das Segment Messtechnik war beeinflusst von einer verbesserten InvestitionstĂ€tigkeit in der Automobilindustrie. Positive Effekte ergaben sich zudem infolge der Akquisition im Bereich Verkehrssicherheit. Der Umsatz stieg 2015 nach vorlĂ€ufigen Berechnungen auf knapp 210 Mio Euro (i.Vj. 185,0 Mio Euro). Das EBIT entwickelte sich erwartungsgemĂ€ĂŸ und war insbesondere von den anhaltend schwierigen Marktbedingungen in den USA und der Abschreibungen im Zusammenhang einer Akquisition gekennzeichnet. Mit circa 23 Mio Euro lag das operative Ergebnis den vorlĂ€ufigen Berechnungen zufolge auf dem Vorjahresniveau (i.Vj. 22,5 Mio Euro). FĂŒr das Segment Verteidigung & Zivile Systeme war 2015 das beste Jahr der jĂŒngeren Unternehmensgeschichte. Der Umsatz des Segments wuchs ĂŒberdurchschnittlich auf mehr als 210 Mio Euro (i.Vj. 170,8 Mio Euro). Der Anstieg resultierte unter anderem aus dem guten GeschĂ€ftsverlauf bei den Energie- und Sensorsystemen sowie der Abrechnung eines Großauftrags. Das Segment-EBIT stieg auf rund 18 Mio Euro und lag damit deutlich ĂŒber dem Vorjahreswert von 2,1 Mio Euro. Die Verbesserung ist neben dem internationalen Wachstum und einer konsequent marktorientierten GeschĂ€ftsausrichtung im Segment zudem auf einen margenstarken Umsatzmix sowie zu einem kleinen Teil auf den Verkauf einer auslĂ€ndischen Minderheitsbeteiligung zurĂŒckzufĂŒhren. Niedrige Nettoverschuldung und solide Finanzlage bieten Handlungsspielraum Die Nettoverschuldung konnte ersten Berechnungen zufolge dank ausgezeichneter Cashflows und trotz der bereits zu Jahresbeginn getĂ€tigten Auszahlung an den letzten stillen Immobilieninvestor in Höhe von 12,4 Mio Euro auf unter 50 Mio Euro zum Jahresende 2015 zurĂŒckgefĂŒhrt werden (31.12.2014: 92,1 Mio Euro). Das ist einer der niedrigsten Werte seit Bestehen des Unternehmens. „Die gute Vermögenslage und tragfĂ€hige Finanzierungsstruktur bieten Jenoptik ausreichend Handlungsspielraum sowohl fĂŒr das zukĂŒnftige organische Wachstum als auch fĂŒr weitere Akquisitionen“, fasst Finanzvorstand Hans-Dieter Schumacher zusammen. Profitables Wachstum soll 2016 mit neuer Struktur fortgesetzt werden „Unser Ausblick fĂŒr 2016 ist trotz der weltweit unsicheren Rahmenbedingungen verhalten positiv“, so Jenoptik-Chef Michael Mertin. Auf Basis der aktuellen Konjunkturaussichten und der soliden Auftrags- und Projektpipeline geht der Vorstand fĂŒr 2016 jedoch von einem moderaten organischen Umsatz- und Ergebniswachstum aus. Ab 2016 berichtet Jenoptik in den Segmenten Optics & Life Sciences, Mobility sowie Defense & Civil Systems. Zum 1. Januar 2016 hat Jenoptik ihre Struktur stĂ€rker auf ZielmĂ€rkte und globale Megatrends ausgerichtet. Dies betrifft insbesondere die Sparten Optische Systeme, Laser & Materialbearbeitung und Industrielle Messtechnik. Innerhalb dieser Sparten wurden die GeschĂ€ftsbereiche neu geordnet und stĂ€rker auf die globalen MĂ€rkte HalbleiterausrĂŒstung, Medizintechnik und Automotive fokussiert. Jenoptik-Chef Michael Mertin: „Diese organisatorische VerĂ€nderung ist eine konsequente und nachhaltige Weiterentwicklung des Konzerns, die sowohl den Kundenanforderungen aus den MĂ€rkten als auch globalen Megatrends Rechnung trĂ€gt.“ Jenoptik hat sich seit der EinfĂŒhrung der Spartenstruktur im Jahr 2008 konsequent vom technologiegetriebenen hin zum kundenorientierten Unternehmen entwickelt. Der Konzern hat in dieser Zeit das Produktportfolio gestrafft, die internationale PrĂ€senz erfolgreich ausgebaut und auch die finanzielle Basis deutlich gestĂ€rkt. „Die vorlĂ€ufigen Zahlen zum GeschĂ€ftsjahr 2015 bestĂ€tigen uns in unserer Mittelfristplanung. So wollen wir auch in den kommenden Jahren weiter profitabel wachsen. Wir streben bis 2018 an, den Umsatz auf rund 800 Mio Euro – einschließlich kleinerer Akquisitionen – zu erhöhen und eine durchschnittliche EBIT-Marge von etwa 9 bis 10 Prozent ĂŒber die Zyklen zu erreichen. Der Anteil des Umsatzes in unseren Fokusregionen Amerika und Asien/Pazifik soll dann zusammen auf ĂŒber 40 Prozent des Konzernumsatzes steigen“, erklĂ€rt Michael Mertin weiter. --- Bild: Dr. Michael Mertin und Hans-Dieter Schumacher - Vorstand Jenoptik
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