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© jenoptik
Elektronikproduktion |

Jenoptik erzielt neue Bestmarken bei Umsatz und Ergebnis

Der Jenoptik-Konzern kehrte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2015 erfolgreich auf seinen Wachstumspfad zurück und legte beim Konzernumsatz um mehr als 13 Prozent zu.

Der Konzernumsatz erreichte damit mit rund 670 Millionen Euro eine neue Bestmarke in der jüngeren Unternehmensgeschichte (i.Vj. 590,2 Millionen Euro). Auch beim operativen Betriebsergebnis erzielte Jenoptik einen neuen Rekordwert. Das EBIT stieg nach vorläufigen Berechnungen überproportional zum Umsatz um circa 18 Prozent auf rund 61 Mio Euro (i.Vj. 51,6 Mio Euro). Die EBIT-Marge im Konzern verbesserte sich entsprechend auf circa 9,2 Prozent (i.Vj. 8,7 Prozent) und erreichte damit den mittelfristig avisierten Zielkorridor. Das EBITDA stieg um rund 17 Prozent und damit ebenfalls stärker als der Umsatz auf knapp 90 Mio Euro (i.Vj. 76,1 Mio Euro). „Nach dem verhaltenen Start im ersten Halbjahr 2015 hat sich unser Geschäft im dritten und vierten Quartal erfreulich belebt, sodass wir unsere Ziele für 2015 voll erreicht haben. Dank der erfolgreichen Integration der 2014 erworbenen Vysionics, der voranschreitenden Internationalisierung und der konsequenten Umsetzung unserer Effizienzprogramme haben wir unser Betriebsergebnis überdurchschnittlich gesteigert. Die gute Ergebnisqualität bestätigt uns: Wir sind strategisch richtig aufgestellt und werden angesichts der aktuellen Geschäftserwartungen 2016 unseren Kurs des profitablen Wachstums fortsetzen“, so Jenoptik-Chef Michael Mertin. Jenoptik verzeichnete im abgelaufenen Geschäftsjahr in allen Segmenten ein Umsatzplus. Das operative Geschäft wurde dabei insbesondere von einer verbesserten Investitionstätigkeit in der Automobilindustrie, einer stärkeren Nachfrage nach optoelektronischen Modulen sowie projektbedingten Abrechnungen von Großaufträgen im Segment Verteidigung & Zivile Systeme positiv beeinflusst. Solide Auftragslage Der Jenoptik-Konzern erhielt im Geschäftsjahr 2015 Aufträge im Umfang von mehr als 635 Mio Euro. Der Auftragseingang lag damit nach vorläufigen Berechnungen zwar unter dem Umsatzniveau aber dennoch über dem Vorjahreswert (i.Vj. 589,2 Mio Euro). Der Auftragsbestand des Jenoptik-Konzerns betrug ersten Berechnungen zufolge Ende 2015 über 370 Mio Euro (31.12.2014: 422,5 Mio Euro). Der Rückgang ist im Wesentlichen auf die begonnene Abarbeitung mehrjähriger Großaufträge im Segment Verteidigung & Zivile Systeme zurückzuführen. Informationen zu den Jenoptik-Segmenten Das Segment Laser & Optische Systeme profitierte von einer guten Nachfrage nach Laseranlagen sowie optoelektronischen Modulen. Auch die Nachfrage aus dem Halbleiterausrüstungssektor verbesserte sich im dritten und vierten Quartal leicht, konnte aber die schwächere Entwicklung im ersten Halbjahr nicht vollständig kompensieren. Der Umsatz des Segments stieg 2015 auf rund 250 Mio Euro (i.Vj. 231,3 Mio Euro). Das EBIT belief sich auf knapp 24 Mio Euro (i.Vj. 27,0 Mio Euro). Hier wirkten sich unter anderem auch die Rückstellungen für die Neuausrichtung und die Anpassung der Produktpalette im Bereich der Lasersysteme aus. Das Segment Messtechnik war beeinflusst von einer verbesserten Investitionstätigkeit in der Automobilindustrie. Positive Effekte ergaben sich zudem infolge der Akquisition im Bereich Verkehrssicherheit. Der Umsatz stieg 2015 nach vorläufigen Berechnungen auf knapp 210 Mio Euro (i.Vj. 185,0 Mio Euro). Das EBIT entwickelte sich erwartungsgemäß und war insbesondere von den anhaltend schwierigen Marktbedingungen in den USA und der Abschreibungen im Zusammenhang einer Akquisition gekennzeichnet. Mit circa 23 Mio Euro lag das operative Ergebnis den vorläufigen Berechnungen zufolge auf dem Vorjahresniveau (i.Vj. 22,5 Mio Euro). Für das Segment Verteidigung & Zivile Systeme war 2015 das beste Jahr der jüngeren Unternehmensgeschichte. Der Umsatz des Segments wuchs überdurchschnittlich auf mehr als 210 Mio Euro (i.Vj. 170,8 Mio Euro). Der Anstieg resultierte unter anderem aus dem guten Geschäftsverlauf bei den Energie- und Sensorsystemen sowie der Abrechnung eines Großauftrags. Das Segment-EBIT stieg auf rund 18 Mio Euro und lag damit deutlich über dem Vorjahreswert von 2,1 Mio Euro. Die Verbesserung ist neben dem internationalen Wachstum und einer konsequent marktorientierten Geschäftsausrichtung im Segment zudem auf einen margenstarken Umsatzmix sowie zu einem kleinen Teil auf den Verkauf einer ausländischen Minderheitsbeteiligung zurückzuführen. Niedrige Nettoverschuldung und solide Finanzlage bieten Handlungsspielraum Die Nettoverschuldung konnte ersten Berechnungen zufolge dank ausgezeichneter Cashflows und trotz der bereits zu Jahresbeginn getätigten Auszahlung an den letzten stillen Immobilieninvestor in Höhe von 12,4 Mio Euro auf unter 50 Mio Euro zum Jahresende 2015 zurückgeführt werden (31.12.2014: 92,1 Mio Euro). Das ist einer der niedrigsten Werte seit Bestehen des Unternehmens. „Die gute Vermögenslage und tragfähige Finanzierungsstruktur bieten Jenoptik ausreichend Handlungsspielraum sowohl für das zukünftige organische Wachstum als auch für weitere Akquisitionen“, fasst Finanzvorstand Hans-Dieter Schumacher zusammen. Profitables Wachstum soll 2016 mit neuer Struktur fortgesetzt werden „Unser Ausblick für 2016 ist trotz der weltweit unsicheren Rahmenbedingungen verhalten positiv“, so Jenoptik-Chef Michael Mertin. Auf Basis der aktuellen Konjunkturaussichten und der soliden Auftrags- und Projektpipeline geht der Vorstand für 2016 jedoch von einem moderaten organischen Umsatz- und Ergebniswachstum aus. Ab 2016 berichtet Jenoptik in den Segmenten Optics & Life Sciences, Mobility sowie Defense & Civil Systems. Zum 1. Januar 2016 hat Jenoptik ihre Struktur stärker auf Zielmärkte und globale Megatrends ausgerichtet. Dies betrifft insbesondere die Sparten Optische Systeme, Laser & Materialbearbeitung und Industrielle Messtechnik. Innerhalb dieser Sparten wurden die Geschäftsbereiche neu geordnet und stärker auf die globalen Märkte Halbleiterausrüstung, Medizintechnik und Automotive fokussiert. Jenoptik-Chef Michael Mertin: „Diese organisatorische Veränderung ist eine konsequente und nachhaltige Weiterentwicklung des Konzerns, die sowohl den Kundenanforderungen aus den Märkten als auch globalen Megatrends Rechnung trägt.“ Jenoptik hat sich seit der Einführung der Spartenstruktur im Jahr 2008 konsequent vom technologiegetriebenen hin zum kundenorientierten Unternehmen entwickelt. Der Konzern hat in dieser Zeit das Produktportfolio gestrafft, die internationale Präsenz erfolgreich ausgebaut und auch die finanzielle Basis deutlich gestärkt. „Die vorläufigen Zahlen zum Geschäftsjahr 2015 bestätigen uns in unserer Mittelfristplanung. So wollen wir auch in den kommenden Jahren weiter profitabel wachsen. Wir streben bis 2018 an, den Umsatz auf rund 800 Mio Euro – einschließlich kleinerer Akquisitionen – zu erhöhen und eine durchschnittliche EBIT-Marge von etwa 9 bis 10 Prozent über die Zyklen zu erreichen. Der Anteil des Umsatzes in unseren Fokusregionen Amerika und Asien/Pazifik soll dann zusammen auf über 40 Prozent des Konzernumsatzes steigen“, erklärt Michael Mertin weiter. --- Bild: Dr. Michael Mertin und Hans-Dieter Schumacher - Vorstand Jenoptik

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