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© BASF Elektronikproduktion | 30 November 2015

BASF erweitert Compoundierkapazitäten in Europa

BASF erweitert die Compoundierkapazitäten für technische Kunststoffe in Europa. Voraussichtlich ab 2017 können am Standort Schwarzheide bis zu 70.000 Jahrestonnen Ultramid und Ultradur zusätzlich produziert werden.

Es entstehen rund 50 neue Arbeitsplätze. Das ist ein weiterer Schritt bei den Kapazitätsausweitungen, die BASF aufgrund der weltweit gestiegenen Nachfrage nach technischen Kunststoffen umsetzt. Die globale Compoundierkapazität der BASF für PA und PBT wird dann mehr als 700.000 Jahrestonnen betragen. Bereits Mitte des Jahres hat BASF in Schanghai ihre Compoundierkapazitäten für die beiden Werkstoffe mehr als verdoppelt und auch die Kapazitäten für thermoplastisches Polyurethan (TPU) aufgestockt. In Korea hat Ende Oktober eine Anlage für die Compoundierung von Ultramid und Ultradur den Betrieb aufgenommen. „Mit dieser Erweiterung bauen wir unsere führende Stellung bei technischen Kunststoffen in Europa weiter aus“, sagt Dr. Melanie Maas-Brunner, Leiterin der Geschäftseinheit Performance Materials Europe der BASF. „Mit hocheffizienten Anlagen helfen wir unseren Kunden, die gestiegenen Erwartungen an Werkstoffe, z.B. für großvolumige und global produzierte Bauteile in der Automobilindustrie, zu erfüllen. So begleiten wir als zuverlässiger Partner das Wachstum unserer Kunden und helfen ihnen dabei, Herausforderungen wie Leichtbau und Emissionsreduktion mit Innovationen zu meistern.“ Die technischen Kunststoffe Ultramid und Ultradur werden in der Automobilindustrie, dem Elektro- und Elektroniksektor sowie im Bau- und Möbelbereich zu leistungsfähigen Bauteilen verarbeitet. Dazu zählen z.B. Autositzstrukturen, Ölwannen, Motorträger, Sensoren und Steckverbinder, Stühle und Befestigungselemente. Zu den aktuellen Innovationen gehören der weltweit erste Hinterachsgetriebequerträger in der Mercedes S-Klasse, der Designstuhl Belleville von Vitra sowie Leistungshalbleitermodule der Firma Semikron.
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