Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
© Schoeller-Electronics Leiterplatten | 25 November 2015

Im Gespräch mit dem Geschäftsführer von Schoeller-Electronics

Seit Frühjahr 2015 ist Michael Keuthen Geschäftsführer von Schoeller-Electronics. Es ist also an der Zeit, mit ihm über die Entwicklung des Unternehmens, Investitionen, Strategien und das IoT zu reden.
Die Schoeller-Electronics GmbH, mit Sitz im hessischen Wetter, ist ein Technologieunternehmen für anspruchsvolle Leiterplatten-Lösungen im Bereich starrflexibler, flexibler und HDI/RF-Anwendungen. Die Kunden von Schoeller-Electronics suchen, so erklärt der Geschäftsführer Michael Keuthen, zum einen den kompetenten Partner in der technologischen Beratung und Entwicklung einer machbaren Lösung sowie den qualifizierten Hersteller in der industriellen Produktion für ihre Serienprodukte. „Wir müssen dies zunächst durch unsere qualifizierten Mitarbeiter in Entwicklung und Produktmanagement abbilden“, so Michael Keuthen. „Hier ist z.B. auch unser Know-How im Heat-Management in Leiterplatten immer ein Alleinstellungsmerkmal.“ Darüber hinaus löst Schoeller-Electronics auch das Spannungsfeld High-Tech, High-Mix und Low-to-Medium Volume. Ferner sind mehr und mehr Konzepte zur intelligenten Integration in die Wertschöpfungskette der Schoeller-Electronics-Kunden gefragt, so beispielsweise EDI-Anbindungen, Vendor-Managed-Inventory-Konzepte zur Unterstützung von Lean-Management-Produktionssystemen.
Michael Keuthen, Geschäftsführer Schoeller-Electronics © Schoeller-Electronics
Deutschland als Stammmarkt - Potenziale in Europa und den USA Bislang tätigt Schoeller-Electronics 90 Prozent ihres Umsatzes in Europa, auf Deutschland entfallen fast Dreiviertel der Erlöse. „Allein daran sieht man schon, wie viel Potenzial Schoeller-Electronics im europäischen Markt und in internationalen Märkten noch hat“, erklärt Michael Keuthen. Doch trotzdem soll der Stammmarkt Deutschland weiterhin als Wachstumsmarkt bearbeitet werden, unter anderem durch eine Neuorganisation des Vertriebs und der Etablierung eines Auftragszentrums. Neben Deutschland sieht das Unternehmen aber auch in Frankreich, Großbritannien und Skandinavien große Potenziale. Über Europa hinaus bietet auch der US-amerikanische Markt eine Wachstumsperspektive. Seit Mai 2015 hat das deutsche Unternehmen in Minneapolis eine Präsenz, die zur Zeit sehr positive Signale erhält, so berichtet Michael Keuthen. „Unsere Technologie ist gefragt!“, so freut er sich zurecht. Investitionen Schoeller-Electronics will ausschließlich in den Ausbau der technologischen Kernkompetenzen in Starrflex- & Flex-PCB sowie komplexe HDI-Multilayer mit immer feineren Strukturen investieren. „Hier stellen wir uns in der Belichtungstechnik entsprechend auf, ferner investieren wir in ein Lean-Management Produktionssystem zur Reduzierung unserer Durchlaufzeiten und Vereinfachung unserer Planung & Steuerung der Prozesse“, fügt der Geschäftsführer hinzu. Strategien und Schoeller-Electronics in fünf Jahren Michael Keuthen, der seit Frühjahr 2015 der neue Geschäftsführer von Schoeller-Electronics ist, verfolgt drei Strategierichtungen: „Zunächst ist da der Ausbau unserer technologischen Kompetenz & der Produktion in starrflexiblen und flexiblen Leiterplatten, als zweite Stoßrichtung sei die Stärkung und Internationalisierung des Vertriebs genannt, als drittes wollen wir mit einem modernen Produktionsmanagementsystem (PMS) hinsichtlich Lieferzeiten und Termintreue einen Benchmark für die Branche setzen.“ In fünf Jahren sieht Michael Keuthen die Kerntechnologien von Schoeller-Electronics weiterhin führend in Europa. Außerdem soll der Umsatz in dieser Zeit verdoppelt werden. Internet der Dinge (IoT) „Die Anforderungen, die mit dem IoT einher gehen, bedingen eine intensivere Datenerfassung, z.B. durch Kameras und Sensoren, um Betriebszustände z.B. von Maschinen zu erfassen, zu verarbeiten und dann intelligent zu kommunizieren“, so erklärt Michael Keuthen. Dies soll das stärkste Branchen-Standbein, die Applikationen im Markt der Industrieelektronik, weiter vorantreiben, von Schoeller-Electronics werden. Die Daten müssen dezentraler erfasst, verarbeitet und kommuniziert werden. „Aufgaben, die Robustheit und Miniaturisierung der Elektronik erfordern“, sagt Michael Keuthen. Da die Kunden hier mit einer Wachstumsrate von mindestens 7 Prozent pro Jahr rechnen, erklärt Michael Keuthen, kann Schoeller-Electronics, als Hersteller von robusten und kompakten starrflexiblen Leiterplatten-Lösungen davon besonders partizipieren.
Anzeige
Anzeige
Weitere Nachrichten
2019.02.19 01:06 V12.2.0-1