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© alexey utemov dreamstime.com Elektronikproduktion | 04 November 2015

Bosch Rexroth streicht weitere Stellen

Bosch Rexroth startet seine Sanierung des Produktbereichs Mobile Anwendungen, dabei werden bis Ende 2018 1.150 Stellen abgebaut.
Ende Juli hat Bosch Rexroth Kostensenkungen fĂŒr den Produktbereich Mobile Anwendungen angekĂŒndigt. Ziel der von Bosch Rexroth angestrebten Sanierung ist es, mit einer Kostensenkung von 450 Millionen Euro die ZukunftsfĂ€higkeit des Bereichs nachhaltig zu sichern. Dazu will das Unternehmen ÜberkapazitĂ€ten reduzieren, die Effizienz steigern und gleichzeitig zukĂŒnftiges Wachstum erleichtern. Das Kostensenkungspaket zieht an den sechs deutschen Standorten Augsfeld, Elchingen, Homburg, Horb, Lohr und Schwieberdingen einen Stellenabbau von insgesamt bis zu 1.150 Stellen bis Ende 2018 nach sich. Um die Kosten zu senken und den Produktbereich Mobile Anwendungen zu sanieren, hat Bosch Rexroth umfangreiche Maßnahmen geplant: Es werden einfachere ArbeitsablĂ€ufe eingefĂŒhrt und kostengĂŒnstigere Werke außerhalb Deutschlands verstĂ€rkt genutzt. ErgĂ€nzend werden Fertigungsprozesse flexibler gestaltet, so dass Bosch Rexroth besser auf die immer stĂ€rker schwankende Nachfrage reagieren kann. Auch die Vertriebsprozesse sollen flexibler werden, um auf Kundenanforderungen schneller reagieren zu können. Gleichzeitig will das Unternehmen in die Entwicklung neuer Produkte investieren. „Langfristig sind die ZielmĂ€rkte bei Mobile Anwendungen weiterhin attraktiv. Aber wir mĂŒssen jetzt auf die strukturellen VerĂ€nderungen der MĂ€rkte reagieren, um den Produktbereich fĂŒr die Zukunft zu sichern und auf den Wachstumspfad zurĂŒckzukehren“, fasst Dr. Karl Tragl, Vorstandsvorsitzender der Bosch Rexroth AG, die Kombination aus Kostensenkung, Investitionen in neue Produkte und die Neuausrichtung der Vertriebsstrukturen zusammen.
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2019.02.21 14:28 V12.2.5-2