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© pichetw dreamstime.com Analysen | 12 Oktober 2015

Batterieproduktion: Zeichen stehen weiterhin auf Wachstum

Die aktuelle GeschĂ€ftsklima-Umfrage von VDMA Batterieproduktion untermauert die Wachstumserwartungen der FrĂŒhjahrsumfrage.
AusrĂŒster von Fabriken fĂŒr elektrische Energiespeicher erwarten fĂŒr 2016 weiterhin ein Umsatzwachstum von durchschnittlich ĂŒber 10 Prozent. Auch fĂŒr 2015 rechnen die Firmen im Batteriebereich mit einem Umsatzplus von durchschnittlich 3,2 Prozent. Wichtigste AbsatzmĂ€rkte liegen in Asien und Nordamerika Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass alleine 65 Prozent der deutschen Maschinen- und Anlagen in die fĂŒhrenden AbsatzmĂ€rkte Asien und Nordamerika gehen. „Hier zeigt sich, wie wichtig es fĂŒr den deutschen Batterie-Maschinenund Anlagenbau ist, seine Produkte fĂŒr nachhaltiges GeschĂ€ft international zu vertreiben. Dabei zĂ€hlt im Wettbewerb der internationalen Ausschreibungen jede Referenz. Fertigungslinien in Deutschland oder Europa könnten hier entscheidende Vorteile bringen. Nationale Referenzen fördern GlaubwĂŒrdigkeit und damit die WettbewerbsfĂ€higkeit“, sagt Peter Haan, Leiter Business Development OEM / Batterieproduktion der Siemens-Division Digital Factory und Sprecher des Lenkungskreises VDMA Batterieproduktion. Auftragssituation bleibt stabil FĂŒr ĂŒber die HĂ€lfte der Befragten ist die Auftragslage im Vergleich zum Vorjahr gleich geblieben. Der Auftragsbestand entspricht mit 4 Monaten dem Wert aus der FrĂŒhjahrsumfrage. Dies ist angesichts einer durchschnittlichen technisch bedingten Durchlaufzeit von rund dreieinhalb Monaten im Maschinen- und Anlagenbau ein tragfĂ€higes Niveau. Zum Vergleich: fĂŒr den gesamten deutschen Maschinen- und Anlagenbau betrug die Auftragsreichweite im Juni 2015 5,8 Produktionsmonate. Personalaufbau und verstĂ€rkte F&E TĂ€tigkeiten WĂ€hrend das Umsatzwachstum bei den meisten Unternehmen im MĂ€rz noch mit vorhandenen PersonalkapazitĂ€ten abgedeckt werden sollten, planen jetzt knapp 40 Prozent der Unternehmen zusĂ€tzliche Einstellungen. „Insofern rĂŒsten sich die Firmen nachhaltig fĂŒr den erwarteten Aufschwung“, erlĂ€utert Haan. Die Gewinnung von Marktanteilen ist fĂŒr den Batterie-Maschinenbau weiterhin vorrangige Maßnahme zur Ertragssteigerung. Langfristige Investitionen zur Steigerung der WettbewerbsfĂ€higkeit werden vor allem in der Forschung und Entwicklung getĂ€tigt, aber auch die Effizienzsteigerung und Internationalisierung sind fĂŒr viele Unternehmen wichtige Investitionsbereiche.
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2019.02.19 01:06 V12.2.0-2