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© alexandragl dreamstime.com Elektronikproduktion | 02 Oktober 2015

Das Auto erhält den 6. Sinn

Ein neues kamerabasiertes Fahrerassistenzsystem der Leopold Kostal GmbH & Co. KG und der Infineon Technologies AG soll Fahrer unterstützen und die Zahl der Unfälle deutlich senken.

Dieses System erkennt, ob der Fahrer Anzeichen von Müdigkeit (Sekundenschlaf) zeigt oder abgelenkt ist. Und das Auto reagiert – zum Beispiel mit vibrierendem Sitz oder einem Warnton. Je unaufmerksamer der Fahrer, desto aufmerksamer wird das Auto: Um schnell und präzise zu reagieren, können sich Assistenzsysteme und Notbremseinrichtungen vorab auf den möglichen Notfall einstellen. „Für teilautonomes oder autonomes Fahren muss das Assistenzsystem des Fahr-zeugs den Zustand des Fahrers zu jedem Zeitpunkt kennen“, sagt Frank Bläsing, verantwortlich für Innovationsmanagement und Vorentwicklung bei Kostal. „Es muss wissen, ob und wie gut der Fahrer über das aktuelle Verkehrsgeschehen informiert ist. Diese Informationen werden insbesondere dann benötigt, wenn in einer komplexen Verkehrssituation die Kontrolle über das Fahrzeug wieder an den Fahrer zurückgegeben werden soll.“ „Wir wollen das Autofahren sicherer für alle Verkehrsteilnehmer machen“, sagt Jochen Hanebeck, der den Geschäftsbereich Automobilelektronik von Infineon Technologies leitet. „Unsere Chips helfen, die Anzahl der schweren Verkehrsunfälle zu verringern. Die Zusammenarbeit mit Kostal ist für uns ein wesentlicher Beitrag zum assistierten Fahren mit all seinen Vorteilen bei Sicherheit und Komfort.“ Schon 2018 können Autos mit dem 3D-Kamerasystem von Kostal vom Band laufen. Das optische System ist nur 49 mal 29 Millimeter groß und im Armaturenbrett integriert: Durch das Lenkrad „blickt“ es frontal auf Oberkörper und Kopf des Fahrers. Es erfasst die exakte Kopfposition und erkennt den Lidschlag selbst durch Brille oder Sonnenbrille.
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2019.10.11 15:09 V14.5.0-1