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© pinonsky dreamstime.com Elektronikproduktion | 23 April 2015

Wincor Nixdorf baut mehr als 1000 Stellen ab

Im Zuge der Umsetzung des Programms erfolgt eine Reduzierung der derzeitigen Belegschaft um rund 1'100 Mitarbeiter (12%) √ľber die n√§chsten drei Jahre, hei√üt es in einer Mitteilung des Unternehmens.
Davon sind etwa 500 Arbeitspl√§tze allein in Deutschland betroffen. Desweiteren w√ľrde der Geldautomaten- und Kassensystemhersteller auch 250 Stellen in weiteren europ√§ischen L√§ndern abbauen. Geplant sind Freisetzungen sowie √úbertragungen in Outsourcing-Arbeitsverh√§ltnisse.

"Das Hardware-Gesch√§ft bleibt weiterhin eine wichtige S√§ule; allerdings werden die Kapazit√§ten zur√ľckgefahren." Bedeutet, dass die Produktionskapazit√§ten f√ľr Geldautomaten und Kassen herunterzufahren werden sollen.

Dem konzernweiten Abbau von Mitarbeitern steht in den kommenden Jahren eine Erh√∂hung des Personals auf den Wachstumsgebieten Software und IT-Services gegen√ľber, so dass sich per saldo ein Umbau der Belegschaftsstruktur von Wincor Nixdorf ergeben wird, hei√üt es weiter.

Das Unternehmen hatte bereits vor knapp zwei Wochen seine Hoffnungen auf ein Umsatz- und Gewinnwachstum f√ľr das im September auslaufende Gesch√§ftsjahr aufgegeben. Nun erwartet der Vorstand einen Umsatzr√ľckgang von drei bis f√ľnf Prozent.

Im ersten Halbjahr des Gesch√§ftsjahres 2014/2015 verringerte sich der Umsatz um 2 Prozent auf EUR 1.208 Mio.(Vorjahr: 1.230 Mio. EUR), das operative Ergebnis (EBITA) sank um 31 Prozent auf EUR 47 Mio. (68 Mio. EUR). Wesentliche Ursache f√ľr die r√ľckl√§ufige Entwicklung sah das Unternehmen i, Bereich Hardware-Ums√§tze. Hier ligen die Zahlen 12 Prozent unter dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Dieser R√ľckgang konnte auch durch Wachstum bei Software und Services nicht ausgeglichen werden, hei√üt es weiter.

Dem Umbau fallen jedoch nicht nur Produktionsjobs zum Opfer. Auch im Top-Management wird gespart: k√ľnftig sollen nur noch drei Vorst√§nde das Unternehmen f√ľhren. Zum 30. April 2015 wird Vorstandsmitglied Jens Bohlen aus dem Unternehmen ausscheiden.
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