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Elektronikproduktion | 27 Februar 2007

Balda verkauft Werke in Herford und Oberlungwitz

Der Handy-Ausrüster Balda hat die Balda-Heinze GmbH & Co. KG und die HeRo Galvanotechnik GmbH, beide mit Sitz in Herford (Nordrhein-Westfalen), sowie die Sächsische Metall- und Kunststoffveredelungs GmbH (SMK) in Oberlungwitz (Sachsen) veräußert.
Der neue Eigentümer will alle Mitarbeiter weiterbeschäftigen Mit 7,5 Millionen Euro liegt der Kaufpreis im Rahmen der Erwartungen, weitere 4,0 Millionen Euro wurden aus der Rückführung von Konzernverbindlichkeiten durch den Käufer erlöst.

Die Verkäufe wurden bereits im vergangenen Jahr angekündigt. Käufer ist die Hanse Industriekapital-Beteiligungs-GmbH (HanseIK) mit Sitz in Hamburg. Alle 408 Mitarbeiter sollen weiter beschäftigt werden. Balda-Heinze ist ein Anbieter hochwertiger lackierter Kunststoffteile, HeRo und SMK sind auf die galvanische Veredelung spezialisiert. Die drei Werke produzieren derzeit überwiegend für die Automobilindustrie. HanseIK ist über ihre Beratungsgesellschaft ITM Consulting Group Inc. & Co. KG in diesem Segment bereits positioniert und will die anerkannt hohe Stellung der drei Werke im europäischen Markt ausbauen und weiter verstärken. Über einen langfristigen Kooperationsvertrag ist sichergestellt, dass Balda weiterhin auf die verkauften Produktionskapazitäten zurückgreifen kann.

Der Verkauf ist im Zusammenhang mit der Pleite des Handyherstellers BenQ Mobile zu sehen. Ende Dezember 2006 hatte Balda bereits die Albea Kunststofftechnik GmbH in Seelbach in Baden-Württemberg an eine Investorengruppe verkauft. Zuvor hatte Balda einen Abbau von Mitarbeitern bekannt gegeben.

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