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© rob hill dreamstime.com Elektronikproduktion | 10 April 2015

Altera-Übernahme durch Intel wohl geplatzt

Einem Medienbericht nach scheinen die Verhandlungen f√ľr die √úbernahme von Altera durch Intel gescheitert. Es sei keine Einigung √ľber den Preis erzielt worden.
Das Gesch√§ft h√§tte ein Volumen von mehr als zehn Milliarden Dollar haben k√∂nnen und w√§re damit der gr√∂√üte Zukauf in Intels Geschichte geworden. Im Jahr 2011 kaufte der Chiphersteller f√ľr 7,7 Milliarden Dollar den Anti-Viren-Spezialisten McAfee. Eine √úbernahme der auf Schaltelektronik und programmierbare Halbleiter spezialisierten Altera h√§tte in die Intel-Strategie gepasst, den Konzern breiter aufzustellen. Altera entwickelt ASICs, PLDs und vor allem die Field Programmable Gate Arrays (FPGAs) Stratix, Arria und Cyclone. Das Unternehmen ist ohne eigene Fertigung und geh√∂rt zu den wenigen Firmen, die auch bei Intel fertigen d√ľrfen.

Derzeit schw√§chelt der klassische Markt f√ľr PC-Chips, auf dem Intel f√ľhrend ist. Jedoch rechnen Experten trotz der gescheiterten √úbernahmeverhandlungen mit einer Konsolidierungswelle in der Chipbranche. Der niederl√§ndische Anbieter NXP kaufte zuletzt f√ľr zw√∂lf Milliarden Dollar den kleineren US-Rivalen Freescale.

Intel und Altera waren zun√§chst nicht f√ľr eine Stellungnahme zu erreichen. Altera-Aktien notierten zwei Prozent niedriger. Seit Bekanntwerden der √úbernahmegespr√§che vor rund zwei Wochen hatten die Papiere mehr als 20 Prozent zugelegt. Intel-Anteilsscheine b√ľ√üten am Donnerstag 0,2 Prozent ein.
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2019.01.17 14:20 V11.11.0-1