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© voltera Elektronikproduktion | 12 Februar 2015

Ein Desktop PCB-Drucker?

Einigen von Ihnen wird meine Vorliebe für Desktop-Geräten aufgefallen sein. Alles von einer CNC-Fräse bis hin zu einem 3D-Drucker lässt mich zu einem Kind (in einem Süßwarenladen) werden. Und genau dieses Gefühl habe ich jetzt auch.

Wie wäre es, wenn Sie Ihre eigenen Leiterplatten produzieren könnten? Löten und Reflow inbegriffen? Oh! Und dann passt auch noch alles in die kleine Lücke zwischen Kaffeemaschine und Snackautomat? Nun ein Startup namens Voltera macht das möglich. Mit einer Kickstarter-Kampagne versucht das Unternehmen, die Prototypen-Produktion in die heimischen Hallen zu bringen. Ohne den Einsatz von gefährlichen Chemikalien und die Notwendigkeit, bei einem anderen Unternehmen zu bestellen zu müssen. Gerber-Daten gehen rein; FR4 Boards kommen raus Wie Voltera mitteilt, passiert die Magie in der Mitte. Der Drucker enthält eine leitfähige Tinte, welche die Leiterbahnen zeichnet und eine isolierende Tinte, die als Maske zwischen den einzelnen Layern liegt. Diese Drucker sind in keiner Weise dazu gedacht, die Massenproduktion von Leiterplatten abzuschaffen. Sie können also aufatmen. Es ist jedoch eine schnelle und einfache Möglichkeit Prototypen herzustellen. Und so ganz nebenbei eine brillante Idee auszutesten. Ein Werkzeug auf dem Weg zur Serienproduktion. Übrigens hat der Drucker auch einen Lötpasten-Spender und er "kann auch Reflow". ----- Bilder: © Voltera
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