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© kheng guan toh dreamstime.com Elektronikproduktion | 06 Februar 2015

Siemens streicht weltweit rund 7.800 Arbeitsplätze

Im Rahmen der Straffung von Verwaltungs- und Overheadfunktionen sollen weltweit rund 7.800 Arbeitsplätze wegfallen – davon etwa 3.300 in Deutschland.

"Mit unserem Unternehmenskonzept Vision 2020 wollen wir das Unternehmen wieder auf nachhaltigen Wachstumskurs bringen und die Profitabilitätslücke zu den Wettbewerbern schließen. Durch die strategische Neuausrichtung konnten wir unsere Organisation deutlich straffen und ganze Zwischenebenen herausnehmen. Damit bringen wir unsere Geschäfte näher zum Kunden und werden erheblich effizienter. Dadurch fallen auch bestimmte Aufgaben und Funktionen ganz weg. Diese Herausforderung werden wir nun gemeinsam angehen und die daraus resultierenden Maßnahmen verantwortungsvoll umsetzen. Damit ist die Restrukturierung des Unternehmens im Zusammenhang mit der organisatorischen Neuaufstellung vom 1. Oktober 2014 abgeschlossen", sagte der Vorstandsvorsitzende der Siemens AG, Joe Kaeser. In Deutschland liegt der geplante Abbau bei rund 3.300 Stellen. "Wir wollen jetzt zeitnah Gespräche mit den zuständigen Arbeitnehmervertretern aufnehmen und konstruktiv nach sozialverträglichen Lösungen suchen", sagte Personalvorstand und Arbeitsdirektorin Janina Kugel. "Wir haben eine Vereinbarung mit den Arbeitnehmervertretern, die besagt, dass wir betriebsbedingte Kündigungen vermeiden wollen. Und die gilt selbstverständlich weiterhin."
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2019.06.25 20:13 V13.3.22-1