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Elektronikproduktion | 20 Februar 2007

Weniger Wachstum bei Unterhaltungselektronik

Die Unterhaltungselektronik erwartet 2007 ein deutlich schwächere Umsätze als im vergangenen Jahr, als durch die Fußball-WM zweistellige Zuwachsraten erreicht wurden.

Der Vorsitzende des Fachverbandes Consumer Electronics im ZVEI, Hans-Joachim Kamp erwartet zwar eine weiterhin hohe Nachfrage nach Flachbildfernsehern, mobilen Navigationsgeräten und anderen Produkten, der Umsatz soll aber nach zehn Prozent plus im Vorjahr nur noch um rund vier Prozent zulegen. Für die Gesamtbranche werde ein Umsatzplus von 1,3 Prozent auf 22,7 Milliarden Euro erwartet. 2006 legte der Umsatz um 4,5 Prozent auf 22,4 Milliarden Euro zu. Die Unterhaltungselektronik habe daran einen Anteil von 60 Prozent. Wegen der höheren Mehrwertsteuer und fehlender sportlicher Großereignisse werde das Geschäft 2007 erst im zweiten Halbjahr anziehen, meinte Kamp. Mehr als 80 Prozent des Umsatzes mit Fernsehgeräten wurden mit LCD- und Plasmageräten erzielt. (2005: 58 Prozent). Erstmals wurden mehr Flachbildschirme als Röhrengeräte (2,7 Millionen) verkauft. Der Durchschnittspreis der verkauften Fernsehgeräte sei um 25 Prozent auf 767 Euro gestiegen. Der Kauf der häufig größeren TV-Geräte stimulierte den schwächelnden HiFi-Markt, denn für perfektes Heimkino muss auch der Ton stimmen. Nach einem Minus von 11,5 Prozent 2005 ging der HiFi-Umsatz im Vorjahr nur noch um 3,2 Prozent auf 772 Millionen Euro zurück. Die Zahl verkaufter DVD-Geräte stieg um 28 Prozent auf 740.000 Stück. Videorecorder spielten nur noch eine marginale Rolle.
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