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Elektronikproduktion | 15 Februar 2007

Siemens-Nokia mit harten Sparmaßnahmen

Das geplante Gemeinschaftsunternehmen von Siemens und Nokia soll pro Jahr rund 1,5 Mrd. Euro einsparen. Dies bedeutet, dass binnen vier Jahren bis zu 15 Prozent der ursprünglich 60.000 Stellen wegfallen dürften.

Laut Simon Beresford-Wylie, designierter Chef des Joint Ventures, konnten sowohl Nokia, als auch Siemens im vergangen Jahr Marktanteile hinzugewinnen. Weltweit würde eines von fünf Gesprächen über ein Netz von Nokia oder Siemens laufen. Nokia und Siemens hatten sich im vergangenen Juni darauf geeinigt, das Netzwerkgeschäft in ein Gemeinschaftsunternehmen einzubringen. Ursprünglich sollte das Joint Venture bereits Anfang des Jahres an den Start gehen. Wegen der Korruptionsaffäre bei Siemens verzögerte sich der Start jedoch. Laut Beresford-Wylie soll das Joint Venture nun innerhalb des ersten Quartals die Geschäftstätigkeit aufnehmen.
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