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© spfotocz dreamstime.com Elektronikproduktion | 19 November 2014

beflex electronic setzt auf IPC-A-610

Der Kostendruck mobilisiert: Auch und gerade kleinere Stückzahlen in der Baugruppenfertigung gehen bei EMS-Dienstleistern schnell ins Minus, wenn die Auslieferqualität nicht stimmt.
Dominik Szeili, Projektleiter bei der beflex electronic, absolvierte einen 5-Tages-Lehrgang des FED und ging daraus als zertifizierter IPC-A-610-Trainer hervor. Ersorgt nun in der gesamten beflex-Gruppe mit dem Training der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für einheitliche, klare definierte Standards, um die Qualität hochzuhalten.

Prüfung auf Sicht, die ein geschultes Auge verlangt

„Die IPC-A-610 ist keine Norm, die eine klare Vorgabe ist auf das was erfüllt werden muss, damit eine Baugruppe qualitativ beurteilt werden kann. Sie ist eher als Richtlinien zu verstehen, in Güteklassen unterteilt. Mit ihr kann ein Abnahmemodus mit dem Auftraggeber, unserem Kunden, vereinbart werden“, sagt Dominik Szeili, „es ist ein Regelwerk, das individuelle Fertigungskriterien mit drei Toleranzwerten ermöglicht. So gesehen ist dieses eine auf Sicht durch das menschliche Auge angelegte Prüfung, die allerdings nicht zu unterschätzen ist. Die verarbeiteten Bauteile haben enorme Größenunterschiede – von komplexen Steckern bis zu kleinsten Elementen der Kategorie 01005. Ziel ist es, mit den einmal vereinbarten Toleranzen genau an jenen Punkt zu gelangen, an dem nachgearbeitet, repariert werden muss – wenn sie für die gewünschte Funktionalität der Baugruppe unvermeidbar wird.“

Multiplikation der eigenen Befähigung: IPC-Trainer vermitteln Fähigkeiten per Zertifikat

Aufträge dieser Art gibt es viele. Und so ist es notwendig, auch möglichst vielen Fachleuten in der Elektronikfertigung die Befähigung und Erlaubnis zur Prüfung zu geben. Hier setzt die Arbeit von Dominik Szeili ein: Nach intensivem Training und bestandenem Inhouse-Kurs, kann Szeili selbst Zertifizierungen an die Mitarbeiter vergeben – mit einer Gültigkeit von zwei Jahren. Auch er selbst darf dieses Amt, dass er noch neben seinem eigentlichen Aufgabengebiet als Projektleiter ausübt, nur begrenzt für zwei Jahre führen.

Dann muss auch er unter den Argusaugen des FED erneut Zeugnis über seine Befähigung als IPC-A-610-Trainer ablegen. Mit der Jahreswende hat der Frickenhäusener eine Reihe von Trainingseinheiten sowohl für beflex am heimischen Standort als auch in München durchzuführen, vermutlich mit Kollegen aus dem beflex-Unternehmen aus der Schweiz. So ist ein Großteil der Riege der Fertiger in der gesamten Unternehmensgruppe auf weitere, auf die Zukunft gerichtete Aufgaben gut eingestimmt.

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2018.05.11 10:46 V9.5.4-2