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© ngweikeong dreamstime.com Analysen | 18 November 2014

Elektronik-Produktionsmittel: Wachstumskurs 2014 und 2015 bestätigt

Der aktuellen GeschĂ€ftsklimaumfrage der VDMA Fachabteilung Productronic zufolge erwarten die deutschen Hersteller von Komponenten, Maschinen und Anlagen fĂŒr die Elektronikproduktion einen Umsatzzuwachs von 9,8 Prozent fĂŒr das laufende Jahr.
Damit kamen die befĂŒrchteten Sondereffekte durch Photovoltaik-Produktionsmittel, die das Ergebnis in der April-Umfrage von neun auf 3,2 Prozent gedĂ€mpft hatten, nicht zum Tragen. Die Umsatzerwartungen fĂŒr 2015 zeugen mit 4,7 Prozent Zuwachs von einer nach wie vor sehr zuversichtlichen Branche. Wachstumsimpulse kommen vermehrt aus dem Bereich Baugruppenfertigung. Aktuelle Krisenherde beeinflussen Elektronikproduktion wenig „WĂ€hrend der VDMA seine Prognose fĂŒr den Gesamtmaschinenbau fĂŒr 2014 auf ein Prozent revidiert hat, zeigt sich die Stimmung in der Elektronikproduktion sehr robust“, freut sich Rainer Kurtz, CEO der kurtz-ersa-Gruppe und Vorsitzender der VDMA Fachabteilung Productronic. „Die aktuellen Krisenherde spielen fĂŒr die Elektronik-Produktionsstandorte eine untergeordnete Rolle. Auch das insgesamt schwĂ€chere Wachstum in China schlĂ€gt fĂŒr unsere Branche nicht wesentlich zu Buche und wird von anderen Regionen, wie unter anderem den USA, aufgefangen. Die Euro-Abwertung hilft uns dabei sehr“, fasst Kurtz zum Abschluss der Kundenmesse electronica in MĂŒnchen zusammen. Hier wurde das „Internet der Dinge“ als Treiber fĂŒr neue MĂ€rkte prominent thematisiert. Auftragseingang weiter verbessert, Auftragsreichweite stabil Die Auftragssituation hat sich in der aktuellen Umfrage im Vergleich zur April-Umfrage nochmals verbessert. Inzwischen melden ĂŒber 76 Prozent der Firmen eine bessere Auftragslage im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt. Der Auftragsbestand bleibt stabil auf 3,9 Produktionsmonaten. Er liegt damit zwar nach wie vor unter dem Wert fĂŒr den Gesamtmaschinenbau, ragt aber deutlich ĂŒber das langjĂ€hrige Mittel des Elektronikmaschinenbaus heraus. BeschĂ€ftigung mit Wachstumstrend, Investition in F&E Die BeschĂ€ftigtensituation der Elektronik-Maschinenbauer hat sich weiter gebessert. Nach wie vor melden knapp 70 Prozent der Unternehmen Überstunden, 58 Prozent planen diese weiterhin. Diesem seit April stabilen Trend wollen nun 43 Prozent der befragten Unternehmen mit Personalaufbau begegnen. AuffĂ€llig ist das Ergebnis zur langfristigen Steigerung der WettbewerbsfĂ€higkeit: Über 96 Prozent der Melder nennen in der aktuellen Umfrage den Ausbau von Forschung und Entwicklung als Maßnahme. Effizienzsteigerungen spielen mittel- und langfristig traditionell eine große Rolle.
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