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Elektronikproduktion | 12 Februar 2007

Siemens droht neuer Skandal – nun um illegale Leiharbeit

Siemens scheint derzeit was Skandale betrifft nicht aus den Schlagzeilen herauszukommen. Nach neusten Medienberichten könnte der Konzern nun wegen Schwarzarbeit neue Probleme bekommen.

Der Skandal um schwarze Kassen ist noch nicht aufgearbeitet, da scheint der Technologiekonzern schon in eine neue Affäre um die illegale Beschäftigung von Leiharbeitern verwickelt zu sein. Nach Informationen des Nachrichtenmagazins Fokus ermittelt die zum deutschen Zoll gehörende Finanzkontrolle Schwarzarbeit mit Sitz in Köln gegen Siemens wegen illegaler Arbeitnehmerüberlassung in etwa zwei Dutzend Fällen. Unter Berufung auf Ermittlerkreise soll laut Nachrichtenmagazin Focus auf Siemens ein Bußgeld in siebenstelliger Höhe zukommen. Siemens soll in den vergangenen Jahren eine angebliche Leiharbeitsfirma namens Overseas Executive Services (OES) mit Sitz auf Gibraltar eingeschaltet haben, ohne dass hierfür eine Erlaubnis der Bundesagentur für Arbeit vorgelegen habe. Dadurch könnten in mehreren Fällen Sozialabgaben oder Steuern hinterzogen worden seien. Siemens geht angeblich lediglich von einem Einzelfall und einem sehr viel niedrigeren möglichen Bußgeld aus.
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