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Elektronikproduktion | 09 Februar 2007

Längere Arbeitszeiten bei Fujitsu Siemens

Bei Europas größtem Computerhersteller Fujitsu Siemens haben sich die Unternehmensleitung und der Betriebrat auf längere Arbeitszeiten geeinigt. Im Mittelpunkt der bereits Mitte Dezember 2006 ausgehandelten Vereinbarung steht die Anhebung der Arbeitszeit ohne Lohnausgleich auf 38,5 Stunden.

Die Beschäftigten haben dabei die Wahl entweder künftig länger zu arbeiten oder weniger zu verdienen. Im Gegenzug schreibt Fujitsu Siemens die Zahl der Arbeitsplätze in Deutschland bis 2010 auf 4750 Mitarbeiter fest. Betriebsbedingte Kündigungen sind ausgeschlossen. Etwa die Hälfte der deutschen Beschäftigten arbeitet in den Werken Augsburg und Sömmerda (Thüringen). Die meisten arbeiten derzeit 35 Stunden, in Thüringen gibt es eine 38-Stunden-Woche.
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