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© arkadiusz weglewski dreamstime.com Analysen | 13 Juni 2014

ZVEI: Leichtes Auftragsplus für Elektroindustrie

Die Auftragseingänge in der deutschen Elektroindustrie haben ihren Vorjahreswert im April 2014 leicht übertroffen. Insgesamt stiegen sie um 0,4 Prozent.
Während aus dem Ausland 4,9 Prozent mehr Bestellungen eingingen als vor einem Jahr, orderten inländische Kunden 4,3 Prozent weniger. „Die mit Abstand stärksten Impulse kamen im April aus dem Euroraum. Hier legten die Bestellungen um 8,4 Prozent gegenüber Vorjahr zu“, sagte ZVEI-Chefvolkswirt Dr. Andreas Gontermann. „Aus Drittländern gingen 2,9 Prozent mehr Aufträge ein.“ Im kumulierten Zeitraum von Januar bis April dieses Jahres nahmen die Bestellungen um 1,7 Prozent gegenüber Vorjahr zu. Auch hier stehen Zuwächse bei den Auslandsorders (plus 4,6 Prozent) Rückgängen bei den Inlandsaufträgen (minus 1,3 Prozent) gegenüber. Aus der Eurozone gingen in den ersten vier Monaten 2014 3,7 Prozent und aus Drittländern 5,2 Prozent mehr Bestellungen ein als vor einem Jahr.

Die um Preiseffekte bereinigte Produktion der deutschen Elektrounternehmen ist im April 2014 um 1,0 Prozent gegenüber Vorjahr gestiegen. „Das Produktionsplus im April geht vor allem auf den Vorleistungsgüterbereich der elektronischen Bauelemente zurück“, sagt Dr. Gontermann. Zwischen Januar und April belief sich der Zuwachs des Branchenoutputs auf 2,0 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Mit einem Plus von 0,2 Prozent auf 13,8 Milliarden Euro hat der Branchenumsatz im April mehr oder weniger auf Vorjahresniveau stagniert. Dabei standen sich ein Anstieg der Auslandserlöse um 3,5 Prozent auf 6,9 Milliarden Euro und ein Rückgang der Inlandserlöse um 3,2 Prozent auf ebenfalls 6,9 Milliarden Euro gegenüber. Im Geschäft mit dem Euroraum wurden im April 2,6 Milliarden Euro und damit 11,6 Prozent mehr erlöst als vor einem Jahr. Im Geschäft mit Drittländern waren es 4,3 Milliarden Euro bzw. 0,8 Prozent weniger.

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