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© luchschen dreamstime.com Elektronikproduktion | 02 Mai 2014

Bosch ist mit deutlichem Umsatzplus in allen Bereichen gestartet

Die Bosch-Gruppe ist mit einem guten Umsatzplus ins neue Jahr gestartet. Im ersten Quartal stieg der Umsatz um rund sieben Prozent. Bereinigt um Wechselkurseffekte lag das Plus bei rund zehn Prozent.

Für das laufende Geschäftsjahr rechnet das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit einem Umsatzwachstum von drei bis fünf Prozent. „Wir forcieren unser klassisches Geschäft und erschließen neue Geschäftsfelder“, sagte Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung. Einer der Schwerpunkte des zukünftigen Umsatzwachstums sind internetfähige Produkte und internetbasierte Dienstleistungen. Das Unternehmen ist zudem weltweiter Marktführer im Bereich der mikromechanischen Sensoren (MEMS), der Schlüsseltechnik für die Vernetzung von Dingen im Internet. Strategisches Ziel sind Lösungen für vernetzte Mobilität, vernetzte Produktion, vernetzte Energiesysteme und vernetzte Gebäude. Sensoren ermöglichen eine bisher nicht dagewesene technische Assistenz im Alltag. „Ob mit automatisiertem Fahren oder im Smart Home - eine neue Qualität von Komfort, Sicherheit und Effizienz ist im Entstehen“, betonte Denner die strategische Bedeutung der Sensorik. 2013 hat der Marktführer eine Milliarde mikromechanische Sensoren produziert. Dieses Jahr ist eine weitere Steigerung um 30 Prozent geplant. Die nächste Stufe der technischen Evolution sind intelligente Sensoren. Diese sind mit einer Funkschnittstelle und einem Mikrocontroller ausgestattet. Damit können die Sensoren relevante Daten über das Internet übertragen, beispielsweise auf mobile Endgeräte. Volkmar Denner weiter: „Nicht nur im Smartphone, vielmehr in allem, was „smart“ ist, wird internetfähige Sensorik enthalten sein.“
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2019.06.25 20:13 V13.3.22-1