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© daniel schweinert dreamstime.com Analysen | 02 Mai 2014

Osram präsentiert Quartalszahlen

Der Lichtkonzern Osram hat sein Ergebnis im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2014 verglichen zum Vorjahr wesentlich erhöht.

Während der Umsatz bereinigt um Portfolio- und Währungseffekte trotz eines fortgesetzten Rückgangs im traditionellen Geschäft um ein Prozent auf knapp 1,3 Milliarden Euro stieg, erhöhte sich das um Sondereffekte bereinigte EBITA um 17 Prozent auf 116 Millionen Euro. Daraus ergab sich eine bereinigte Marge von 9,1 Prozent. Getragen wurde diese Entwicklung im Wesentlichen von den Geschäftsbereichen der Opto-Halbleiter und Spezialbeleuchtung. Inklusive Sondereffekte lag das EBITA bei 81 Millionen Euro beziehungsweise 6,4 Prozent vom Umsatz. Der Konzerngewinn nach Steuern erreichte 69 Millionen Euro nach einem Verlust im von hohen Transformationskosten geprägten Vorjahreszeitraum. Das Geschäft mit LED-basierten Produkten (Solid State Lighting - SSL) ist im zweiten Quartal erneut stark gewachsen und hatte einen Umsatzanteil von 34 Prozent. "Angesichts des Rückgangs im traditionellen Geschäft der Allgemeinbeleuchtung ist unser Umsatzziel herausfordernder geworden. Hinsichtlich des Ergebnisziels sind wir sehr zuversichtlich", sagte Wolfgang Dehen, Vorsitzender des Vorstands der Osram Licht AG. "Um dem beschleunigten Übergang zur LED-Technologie noch stärker Rechnung zu tragen, werden wir im Berichtssegment Lamps & Components das SSL-Geschäft und das Geschäft mit traditionellen Produkten voneinander trennen. Damit schärfen wir den Fokus für die unterschiedlichen Strategien der beiden Bereiche und erhöhen sowohl die jeweilige unternehmerische Verantwortung als auch die Transparenz nach außen." Die geplanten kumulierten Brutto-Einsparungen sollen sich bis Ende des Geschäftsjahrs 2015 weiterhin auf insgesamt 1,2 Milliarden Euro belaufen. Ende des zweiten Quartals lagen sie bei kumuliert rund 640 Millionen Euro, darin enthalten sind mehr als 100 Millionen Euro aus dem abgelaufenen Quartal.
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