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© Zollner Elektronikproduktion | 23 April 2014

Zollner Elektronik eröffnet neues Werk in China

Mit Feuerwerk, dem traditionellen Durchschneiden des Bandes und chinesischen Einlagen wie dem „Löwentanz“ hat die Zollner Elektronik AG ihr neues Werk in Taicang eingeweiht und zugleich ihre zehnjährige Präsenz in China gefeiert.

NEUER STANDORT TAICANG
  • Technologien: Baugruppenfertigung, elektromechanische Montage, Analysetechnik, Umweltlabor. Zuletzt wurden Kontakte im Bereich Luftfahrt geknüpft. So können in China nun sämtliche Branchen bedient werden, die auch in Deutschland bedient werden.
  • 300 Mitarbeiter, sieben von ihnen kommen aus Deutschland, alle anderen aus China
  • Die Produktionsfläche ist von 3.300 auf 8.500 Quadratmeter gewachsen.
  • Am neuen Standort investierte die Zollner Elektronik AG bisher ca. 10,5 Mio. Euro.
Aus den ursprünglich zwei Werken in Taicang, einer Stadt rund 48 Kilometer nordwestlich von Shanghai, wurde ein neues großes Werk. Die bisherigen Standorte im Industriepark weichen dem neuen Stadtzentrum von Taicang. Die Gründe für die Präsenz des EMS-Dienstleisters in China sind schnell erzählt: „Wir sind da, wo unsere Kunden sind. Darum sind wir auch hierher nach Asien gekommen, denn das war der Wunsch unserer Kunden“, sagt Firmengründer und Aufsichtsratsvorsitzender Manfred Zollner. Mittlerweile produziert die Zollner Elektronik AG in Europa, Asien, Afrika und Amerika. „Die Aufträge können weltweit auf einem hohen Qualitätsniveau umgesetzt werden.“ Im Jahr 2000 machte er sich auf die Suche nach einer Produktionsstätte im Raum Shanghai. Als 2005 mit der Produktion in Taicang begonnen wurde, kam lediglich das Führungsteam aus Deutschland. Alle Mitarbeiter wurden aus der Jiangsu-Provinz eingestellt. Zur Einarbeitung und Schulung waren die chinesischen Mitarbeiter in Zandt und den deutschen Zweigwerken. „Wir hatten Glück, denn wir haben engagierte und gut ausgebildete Mitarbeiter gefunden“, sagte Manfred Zollner. „Sie absolvierten ihr Studium in Deutschland und haben dort auch die deutsche Sprache erlernt.“ Auch auf die kulturellen Unterschiede mussten sich beide Seiten erst einstellen. Während bei Mittelständlern in Deutschland Firmentreue immer noch als hohe Tugend gilt, ist es in China üblich, den Arbeitgeber häufig zu wechseln. Zollner wies darauf hin, wie wichtig es war, die Kultur des Unternehmensstandortes kennenzulernen und persönlich zu erleben. „Dadurch steigern wir den gegenseitigen Respekt und das Ansehen.“ Von großer Bedeutung sei ebenso eine gute Zusammenarbeit mit den Behörden, Banken und der Stadtverwaltung vor Ort. Manfred Zollner dankte allen Mitarbeitern, die am Umzug beteiligt waren, ebenso allen am Bau beteiligten Firmen. Der Umzug sei eine logistische Meisterleistung gewesen und bereits nach einer Woche konnte die Arbeit im neuen Werk wiederaufgenommen werden. Eine besondere Freude war es für Manfred Zollner und Geschäftsführer Erik Breslein, einen „Mann der ersten Stunde“ zu ehren. Dank und Anerkennung für zehnjährige Betriebszugehörigkeit gebührten dem Produktionsleiter Qian Yun. ----- Bilder: © Zollner Elektronik AG
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