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© pengyou93 dreamstime.com Analysen | 24 Februar 2014

VDMA bei der Photonik stark positioniert

Das Technologiefeld Photonik steht in einem wettbewerbsintensiven Umfeld für hoch dynamische Entwicklung und ein Weltmarktvolumen, das bis zum Jahr 2020 auf rund 615 Milliarden Euro ansteigen soll.
Dies würde im betrachteten Zeitraum einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum in anderthalbfacher Höhe der für das weltweite Bruttoinlandsprodukt erwarteten Steigerungsrate entsprechen.

Trotz des schwächeren Wachstums in den vergangenen zwei Jahren, überwiegend noch Reflex vorausgegangener Krise der Finanzsysteme, sehen Branchenexperten anhaltend gute Wachstumsaussichten für die deutsche Photonik-Industrie. Diese stand 2012 mit einem Umsatzplus von drei Prozent für rund 28 Milliarden Euro. Im Laufe des Jahres 2013 haben sich die Perspektiven gerade im Investitionsgüterbereich deutlich aufgehellt. Die Wachstumsrate für 2013 wird ebenfalls mit rund drei Prozent angesetzt. Für 2014 weisen alle Konjunkturindikatoren darauf hin, dass die im Vorjahr von der Branche prognostizierte Zielmarke von 44 Milliarden Euro Umsatz bis 2020 erreicht wird.

Zum Wachstum der deutschen Photonik-Industrie tragen die produktionstechnisch-orientierten Kernbereiche, wie Lasermaterialbearbeitung, Lithografie, Bildverarbeitung und Messtechnik, überproportional bei. Für diese Stützen der Entwicklung ergeben sich deutsche Weltmarktanteile von bis zu 20 Prozent, die damit deutlich über dem mit acht Prozent notierenden Durchschnitt im gesamten Technologiefeld angesiedelt sind. Grund hierfür ist insbesondere die hohe Exportquote (zuletzt durchschnittlich 66 Prozent), welche in den erwähnten Kernsegmenten sogar noch höher liegt und weiteren Anstieg verspricht. Der Exportrückgang innerhalb Europas konnte dabei zumeist durch expandierende Ausfuhren nach Asien, in 2012 zusätzlich flankiert durch das Amerika-Geschäft, überkompensiert werden.

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2018.10.15 23:56 V11.6.0-1