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© vkoletic-dreamstime.com Elektronikproduktion | 09 Dezember 2013

Capacitor führt zu Fehlfunktion von Philips Defibrillatoren

US-Regulierungsbehörden haben davor gewarnt, dass einige Defibrillatoren von Philips Medical Systems möglicherweise - aufgrund einer elektronischen Fehlfunktion - keine lebensrettenden Schocks auslösen.

In einer Sicherheitsmitteilung für die Philips HeartStart AED Systeme heißt es, dass unter sehr seltenen Umständen eine interne elektrische Komponente - ein Widerstand - nicht richtig funktioniert. Bei hohen Spannung kann es passieren, dass das AED keinen Schock auslösen kann. Der Sicherheitshinweis betrifft rund 605'000 HeartStart AEDs weltweit: 61 dieser Geräte wurden entweder zurückgebracht oder repariert. Philips liegen derzeit keine Berichte vor, dass aufgrund des Problems Patient zu Schaden gekommen sind. "Falls das Gerät während eines Selbsttests einen Fehler diagnostiziert, empfiehlt die US Sicherheitsbehörde FDA allen Benutzern, den HeartStart AEDs auch weiterhin zu nutzen, bis ein Ersatz gefunden ist", erklärt Steve Silverman , Direktor des Office of Compliance iim FDA Center for Devices and Radiological Health. "Trotz der aktuellen Fertigungs- und Performance-Probleme, stuft die FDA die Vorteile der Nutzung eines AEDs in einem Notfall höher ein als das Risiko den Defibrillator nicht zu benutzen."
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