Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
© andrzej thiel dreamstime.com Elektronikproduktion | 06 Dezember 2013

Aixtron feiert 30-jähriges Bestehen

30 Jahre Zukunftstechnologie: Was als Ausgründung der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen begann, ist heute ein börsennotierter Anbieter von Depositionsanlagen, dessen Produktionstechnologien die Mikro- und Optoelektronik geprägt haben.

Einige der größten internationalen Hersteller beziehen die Produkte des deutschen High-Tech-Unternehmens Aixtron zur Produktion von LEDs, Lasern, Transistoren und Solarzellen. „Der Opto-Elektronik gehört die Zukunft" – so beschrieb der Physiker und heutige Ehrenvorsitzende des Aixtron Aufsichtsrats Dr. Holger Jürgensen seine Vision, die er gemeinsam mit Dr. Meino Heyen und Heinrich Schumann im Dezember 1983 mit der Gründung von Aixtron umsetzte. „Ein wichtiges Ereignis war die Auslieferung der ersten kommerziellen Planetenanlage 1990 – ein Meilenstein in der Entwicklung zuverlässiger, skalierbarer Depositionssysteme für Verbindungshalbleiter", sagt Dr. Jürgensen rückblickend. Seit der ersten Forschungsanlage, die Aixtron 1984 an die AEG in Ulm auslieferte, hat das Unternehmen – beflügelt durch die Nachfrage nach immer kleineren, schnelleren und kostengünstigeren Bauelementen – weltweit inzwischen rund 3'000 Depositionsanlagen verkauft. Revolution der Licht-Technik: Leuchtdiode statt Glühlampe Die Idee, Technologien zur Materialbeschichtung aus der Gasphase für die Herstellung von Halbleiter-Chips zu entwickeln, hat viel bewegt: Aixtrons Herstellungstechnologien haben nicht nur die Verbreitung der Leuchtdiode (LED) auf der ganzen Welt vorangetrieben und damit effiziente, umweltfreundliche Leuchtmittel für den Verbraucher ermöglicht. Auch ihr Beitrag im Bereich der Datenübertragung, Unterhaltungselektronik und Mobilfunktechnik ist signifikant. „Ohne engagierte Mitstreiter und herausragende Partner aus Forschung und Industrie, mit denen Aixtron eine langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit verbindet, ist eine solche Entwicklung nicht möglich", erklärt Aixtron CEO Martin Goetzeler. „Innovative Materialtechnologien werden immer der Schlüssel für neue Anwendungen sein. Mit unseren Anlagen sichern wir unseren Kunden Spitzenpositionen in Wachstumsmärkten. Daher investieren wir umfangreich in die Erforschung und Entwicklung vielversprechender neuer Prozesse und Materialien, zum Beispiel für Siliziumanwendungen, die Hochleistungselektronik oder die OLED-Technologie, bei der organische Materialien zum Leuchten gebracht werden.“ Rund 800 Mitarbeiter weltweit – davon 250 Wissenschaftler und Ingenieure – bedienen heute bei Aixtron die Technologie-Trends von morgen. Offenheit, technologischer Weitblick und die Beharrlichkeit, Visionen zur Marktreife zu bringen, sind Teil der Unternehmenskultur und Grundvoraussetzung für die erfolgreiche Entwicklung innovativer Technologien.
Weitere Nachrichten
2019.12.12 10:59 V14.8.5-1