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© dmitry naumov dreamstime.com Elektronikproduktion | 25 November 2013

Sembach engagiert sich weiter für Klimaschutz

Die Produktion Technischer Keramik ist ein energieintensiver Prozess, der große Mengen an Wärmeenergie für den Sinterprozess und elektrische Energie für Maschinen und Anlagen erfordert.

Sembach Technical Ceramics ist sich seiner Verantwortung zum nachhaltigen Handeln bewusst und stellt sich dieser Herausforderung kontinuierlich. Aktuell setzt das Unternehmen aus Lauf ein betriebliches Gesamtenergiekonzept um, das in Zusammenarbeit mit Institut für Energietechnik an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden entwickelt wurde. Das Konzept hat die bereits umgesetzten Maßnahmen sowie weitere Energieeinsparmöglichkeiten und dafür notwendige Investitionen analysiert und kommt zu folgendem Ergebnis: Potenzial für Verbesserung und Maßnahmen zur Effizienzsteigerung bieten sich im Bereich der Druckluftversorgung, der Abwärme- und Warmluftnutzung, der Abgasführung sowie mittels Umrüstung der Heizölbrenner auf Gasbrenner. Erste Maßnahmen schon in der Erhebungsphase ergriffen Thomas Wehmer, Managementsystem-Beauftragter bei Sembach, bestätigt: „Im Rahmen der Datenerhebung hat sich schon gezeigt, in welche Richtung es geht. Wir haben nicht gewartet, bis das Konzept komplett fertig war, sondern haben bereits in der Erhebungsphase Prioritäten für Energieeffizienzsteigerungen ermittelt und sofort umgesetzt.“ Derzeit werden bei Sembach die Heizölbrenner auf Gasbrenner umgerüstet – für ein Einsparpotential von über 50.000 Euro pro Jahr, wodurch eine Amortisation während nur einer Heizperiode möglich ist. Einen weiteren Anknüpfungspunkt für Effizienzsteigerungen bietet die Druckluftversorgung: Sembach hat den Netzdruck auf das maximal benötigte Niveau gesenkt, eine intelligente Steuerung installiert und eine Wärmerückgewinnung an den Kompressoren nachgerüstet. Die Wärmerückgewinnung des Kompressors in der Presserei wurde an den Heizkreis der Verwaltung angebunden. Etwa 60 Prozent des thermischen Leistungsbedarfs für die Räume im Verwaltungsgebäude kann auf diese Weise abgedeckt werden. Insgesamt könnte die Abwärmenutzung aller Kompressoren und Öfen bis zu 85 Prozent des kompletten Wärmenergiebedarfs der Firma decken. Es müsste im Winter nur noch minimal zugeheizt werden, die Gesamtkosten für die benötigte Wärmemenge könnten sich um ein Drittel pro Jahr verringern, der CO2-Ausstoß könnte halbiert werden und die notwendigen Investitionen würden sich nach derzeitigem Stand für Energiebezugskosten innerhalb von zweieinhalb Jahren amortisieren. Investitionen gehen nicht verloren Mit dem neuen Gesamtenergiekonzept führt Sembach seine bisherige Umweltschutz- und Energieeffizienz-Strategie fort. Der Anbieter für Technische Keramik hat bereits im Sommer 2012 ein Energiemanagementsystem zusätzlich zum Umweltmanagementsystem eingeführt und ist damit einer der ersten Hersteller Technischer Keramik, die nach der neuen Energiemanagement-Norm ISO 50001 zertifiziert sind. „Unser Gesamtenergiekonzept ist natürlich auch auf die Zukunft ausgerichtet, da es auch die Energienutzung unseres geplanten Neubaus einbezieht. Alle bisherigen Investitionen könnten am neuen Standort übernommen werden, wären also nicht verloren“, so Thomas Wehmer.
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2019.09.16 17:51 V14.3.11-1