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© IHS Elektronikproduktion | 21 November 2013

PlayStation 4 - BOM von USD 372

In den vergangenen sieben Jahren hat Sony verschiedenen Revisionen der PlayStation 3 Konsole auf den Markt gebracht. Viele davon wurden mit einem Verlust verkauft.
Doch mit der neuen PlayStation 4 ist Sony ein Design gelungen, bei dem die Komponenten- und Herstellungskosten niedriger als der Verkaufspreis liegen. Das sollte den Weg zu RentabilitĂ€t auf Hardware-VerkĂ€ufe ebnen, glaubt der Marktforscher IHS . DarĂŒber hinaus liefert die PlayStation 4 - da wo es gebraucht wird - grĂ¶ĂŸere Upgrades; mit einem neuen Prozessor und Speicher-Subsystem. Die StĂŒckliste (BOM) fĂŒr die PlayStation 4 betrĂ€gt USD 372. Wenn die Herstellungskosten hinzugefĂŒgt werden, dann kommt man auf Kosten von USD 381. Damit liegt man USD 18 unter dem Verkaufspreis von USD 399. Wenn andere Kosten abgezogen sind, dann wird Sony auch diese Konsole zunĂ€chst mit Verlust verkaufen. Aber die relativ niedrige StĂŒckliste der PlayStation 4 wird es dem Unternehmen ermöglichen das Break-even und RentabilitĂ€t zu erreichen, da sich Hardware-Kosten normalerweise (mit der Zeit) verringern. Die PlayStation 4 ist sogar wirtschaftlicher fĂŒr Sony als die Revision der PlayStation 3 aus dem Jahr 2009 (Modell CECH - 2001A). Diese Version der PlayStation 3 hatte eine StĂŒckliste (+ Herstellungskosten) von USD 336 bei einem Verkaufspreis von USD 299. Big Money / Big Chip Die teuersten Teilsysteme in der PlayStation 4 sind der Core-Prozessor und das zugehörige Graphic DRAM, die zusammen auf USD 188 (etwas mehr als 50 Prozent der StĂŒckliste der gesamten Konsole / 29% fĂŒr die Playstation 3 4G) kommen.
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Sony hat zwei Funktion in die PlayStation 4 integriert: CPU (central processing unit) und GPU (graphics processing unit), die bisher von zwei diskreten ICs ĂŒbernommen wurden. Der Prozessor von Advanced Micro Devices enthĂ€lt eine Acht-Kern (Jaguar) CPU und ein Radeon GPU. Dieser Prozessor kostet geschĂ€tzte USD 100. Das im Vergleich zu dem USD 83,55 Preis fĂŒr die Playstation 3 (IBM und Nvidia). Kostbare Memory Die Kostensteigerung fĂŒr das DRAM ist umso bemerkenswerter: bei geschĂ€tzten USD 88 (Playstation 3 CECH - 2001A - USD 9,8). Beachten Sie, dass die USD 9,80 keine Kosten fĂŒr DRAM enthalten. Diese Kostensteigerung sei der fortschrittlichen Graphics DRAM ( GDRAM ) GDDR5 geschuldet. Kostensenkungen Die höheren Kosten fĂŒr den Prozessor und Arbeitsspeicher werden in der Playstation 4 durch unverĂ€nderte oder niedrigeren Kosten fĂŒr andere Subsysteme ausgeglichen. Die grĂ¶ĂŸte Kostensenkung konnte beim optischen Laufwerk erreicht werden: USD 28, im Vergleich zu USD ​​66 fĂŒr die CECH - 2001A PlayStation 3. Mit einem stĂ€rker integriertem Design streicht Sony weitere USD 10 von der BOM. Das Design erlaubt es Sony die Zahl an kleinen ICs, diskreten Halbleitern und passiven Komponenten weiter zu reduzieren. Die Gesamtkosten dieser Komponenten liegt bei USD 40 fĂŒr die PlayStation 4, verglichen mit USD 50,23 in der CECH-2001A PlayStation 3. Weitere USD 5 konnten bei den mechanischen Bereichen (GehĂ€use aus Kunststoff und Metall) des Designs gespart werden; aber auch bei elektro-mechanischen Bauelementen, wie Leiterplatten, Steckverbinder und KabelbĂ€umen. Mehr Bang fĂŒr Geld Die Festplatte in der PlayStation 4 ist USD 1 billiger als die der CECH-2001A PlayStation 3; und das trotz eines großen Sprung in KapazitĂ€ten auf 500 Gigabyte (GB), von 120 GB. ----- Quelle: © IHS
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